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News, Infos, Berichte aus der Film- und Fernsehbranche vom Berliner Arbeitskreis Film e.V.

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    Weiterer Streaming Anbieter jetzt auch auf Zattoo und anderen Portalen erreichbar. Dazu ein Telefongespräch mit Mark Olan Dreesen - Founder Berlin International TV SERIES FESTIVAL.



    FILMTASTIC ist in Deutschland ab sofort bei dem beliebten TV-Streaming-Anbieter Zattoo als Video-on-Demand-Paket im zusätzlichen Abonnement für 3,99 Euro im Monat erhältlich. »FILMTASTIC« gehört zu »LEONINE«, dem unabhängigen deutschen Medienunternehmen, das aus dem Zusammenschluss der Tele München Gruppe, Universum Film, i&u TV, Wiedemann & Berg Film und der W&B TV entstanden ist und bietet neben Filmtipps von Kino-Experten vor allem Blockbuster und Kultfilme in HD-Qualität.

    »FILMTASTIC« offeriert ein abwechslungsreiches Premium-Angebot, das fortwährend aktualisiert wird und startet bei Zattoo mit einer großen Auswahl an Filmen. Dazu gehören "Die Unfassbaren", "Iron Man" und "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand", die ab sofort im FILMTASTIC-Channel verfügbar sind.

    "Der Ausbau der Vertriebswege der Streaming-Services von »LEONINE« ist eines unserer wichtigsten strategischen Ziele im Distributions-Bereich. Deshalb freuen wir uns sehr über die Integration von FILMTASTIC bei einem so reichweitenstarken TV-Streaming-Anbieter wie Zattoo. Ich bin mir sicher, dass die Kombination aus abwechslungsreichem Top-Programm und attraktivem Preis viele Zattoo-Kunden von FILMTASTIC begeistern wird", so Danny Humphreys, Director Digital Sales & Development im Distributions-Bereich bei LEONINE.

    "Es gehört zunehmend zum alltäglichen Medienkonsum, Bewegtbildinhalte zeitversetzt zu streamen. Um den Bedürfnissen unserer Nutzer gerecht zu werden, ergänzen wir laufend den Live-TV-Bereich um Komfortfunktionen wie Restart und Live-Pause", so Jörg Meyer, Chief Officer Content and Consumer bei Zattoo. "Daneben sehen wir aber auch den Wunsch nach Inhalten, die unabhängig vom TV-Programm verfügbar sind. Aus diesem Grund öffnen wir unsere Plattform zunehmend für Inhalte-Partner, um themenspezifische VoD-Pakete über Zattoo einer höchst streaming-affinen Zielgruppe anzubieten. FILMTASTIC ist mit seinem Angebot an Blockbustern und Geheimtipps von Filmexperten für uns der ideale Partner, um stärker in diesen Bereich einzusteigen."


    Video-on-Demand-Inhalte können bei Zattoo mit den Betriebssystemen iOS, Android und Windows in der Browserversion oder über die jeweilige App für Tablets und Smartphones gestreamt werden. Die Inhalte von FILMTASTIC sind ab sofort über iOS, mobile Android-Geräte oder im Webbrowser verfügbar. Weitere Plattformen wie Smart-TVs werden im kommenden Jahr folgen.

    FILMTASTIC ist erhältlich bei:

    Zattoo: www.zattoo.com/de/livestream-tv/filmtastic
    MagentaTV: www.telekom.de/unterhaltung/serien-und-filme
    Amazon Channels: www.amazon.de/channels/filmtastic
    Rakuten TV: de.rakuten.tv/gardens/filmtastic
    waipu.tv: www.waipu.tv/filmtastic

    Über FILMTASTIC:
    FILMTASTIC gehört zu dem unabhängigen deutschen Medienunternehmen LEONINE und ist bei Amazon Prime Video, Magenta TV, Zattoo und weiteren TV-Streaming-Anbietern verfügbar. Ob Blockbuster oder Kultfilm, hier finden Kunden mit Leidenschaft für großes Kino ihr bestes Programm. Da fällt die Wahl des richtigen Films leicht!

    Link: www.filmtastic.movie

    Über LEONINE:
    LEONINE ist ein unabhängiges deutsches Medienunternehmen, das aus dem Zusammenschluss der Tele München Gruppe, Universum Film, i&u TV, Wiedemann & Berg Film und der W&B TV entstanden ist. Mit den drei Geschäftsbereichen LEONINE Production, LEONINE Distribution und LEONINE Licensing deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette des Filmgeschäfts ab. Der Fokus wird darauf liegen, Zuschauer durch hochwertige Inhalte zu begeistern und Wegbegleiter für kreative Talente zu sein. LEONINE produziert Spielfilme, Serien, TV-Shows und Content für Social Media-Kanäle. Das Unternehmen verwertet die Rechte für diese Inhalte in Kinos, digitalen Diensten, im Home Entertainment und bei TV-Sendern. Dabei greift LEONINE auch auf marktführende Lizenzbibliotheken zurück. Durch die Unabhängigkeit des Unternehmens können alle Kunden mit hochwertigen Inhalten bedient werden - digitale Streaming-Anbieter, Pay-TV-Partner sowie öffentlich-rechtliche und private Fernsehsender.

    Die Aktivitäten von KKR und Fred Kogel im deutschen TV-Markt war zuletzt ein eher sperriges Unterfangen. Die neue Mediengruppe - geformt aus den Übernahmen von Tele München Gruppe, der Universum Film, der i&u TV und der Wiedemann & Berg Film in den ersten Monaten dieses Jahres - hatte noch keinen Namen. Unter »Leonine« wird zukünftig die Holdinggesellschaft und ab Januar 2020 weitere operative Unternehmensteile im Markt auftreten.

    "Bei der Wahl der neuen Marke als Unternehmensnamen war für uns entscheidend: Sie soll unseren engen Bezug zu unserer auch international hochgeschätzten Heimat Bayern und München widerspiegeln, sie muss international funktionieren und die Markenrechte mussten verfügbar sein", sagt CEO Fred Kogel und erklärt den gewählten Namen: "Mit »Leonine« haben wir eine Verbindung zu Bayern mit seinem Wappentier, dem Löwen, gefunden. Im Englischen bedeutet Leonine 'löwenartig' und beschreibt für uns damit vor allem eine Haltung – Mut, Kraft, Souveränität und einen ausgeprägten Sinn für Teamplay. Diese spiegelt sich in unseren Unternehmenswerten wider."

    Webseite: www.leoninestudios.com
    Quellen: ots by dpa | DWDL das Medienmagazin

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    Gehören Serienfilme und deren Festivals ins KINO?

    Bei der Vorbereitung des Artikels, hatten wir gestern zufälligerweise einen Anruf von Mark Olan Dreesen erhalten, dem Founder des Berlin International TV SERIES FESTIVAL, der gerade in der Vorbereitung zur fünften Berliner Ausgabe 2020 steckt. Dies wird allerdings unter neuem, einschlägigen Namen stattfinden, da diesmal auch eine Preisskulptur vergeben werden soll. Über den Gewinner der letzten, vierten Ausgabe, die an die belgische Serie „STUDIO TARARA“ ging, hatte unsere Kollegin Katharina Dockhorn am 15. Juni 2019 berichtet.

    Er beklagte ein wenig, dass unsere Berichterstattung zu Streaming und Serien noch gelinde gesagt zu dürftig sei. Wir verwiesen jedoch auf unseren Auftrag als Filmverband, in erster Linie dem Independent-, Arthouse- und Autoren-Film ein Forum zu geben.

    Daraus ergab sich eine interessante Diskussion, die wir im Januar gerne weiterführen möchten. Tatsächlich erhält man bei uns der Eingabe des Begriffs »Serien« in die Suchmaske neben unserem Logo insgesamt 371 Treffer, worüber wir selbst etwas erstaunt waren.

    Die zahlreichen Streaming-Angebote, die vor allem Serienfilme bevorzugen, haben in letzter Zeit fast Überhand genommen, was sich offensichtlich auch in unserer Berichterstattung niederschlägt. Die in Verbänden organisierten Kinoketten, boykottieren verständlicherweise immer noch NETFLIX & Co., doch das Publikum will dennoch deren erfolgreiche und preisgekrönte Filme wie "Roma", "Wedding Story" oder jüngst "The Irishman" auch im Kino sehen.

    Derzeit ist ein Übereinkommen mit den Kinoketten noch ferne Zukunftsmusik. In diese Bresche versuchen stattdessen, neue Streaming-Anbieter neben NETFLIX und AMAZON zu springen. Dazu gehören neben dem oben erwähnten FILMTASTIC auch JOYN von ProsiebenSat1 und TVNOW - der Streamingdienst für Serien und Shows von RTL.

    Doch sollte das Angebot Überhand nehmen, schadet es den jungen aufstrebenden Filmemacher vielleicht mehr, als es ihnen nützt. Davon ist auch Mark Olan Dreesen überzeugt. Zu große Zersplitterung in zu viele kleine Streaming-Angebote hilft keinem, zumal auch DISNEY und WARNER Bros. mit eigenem Angebot in den Startlöchern stehen und sogar APPLE jüngst auf den Zug aufgesprungen ist.

    Für die Kinos sieht unser Telefon-Gesprächspartner dagegen weniger Nachteile. Kino wird es weiterhin geben, denn wo sonst ließen sich Film- oder Serien-Festivals in adäquaten Ambiente durchführen?

    Auch die Berlinale oder die Filmfestspiele von Cannes präsentieren in ihren Nebensektionen Serienfilme. Es wird deshalb Zeit, dass diese Film-Form, die vor allem junge Filmemacher und Drehbuchautoren an den Filmhochschule begeistert, nicht nur als Nebensektion, sondern als eigenständiges Festival mehr Anerkennung bei Kinogängern findet, so sein Plädoyer.



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    Netflix ist beliebter als Amazon Prime Video, aber die DVD resp. Blu-ray-Disc hat noch lange nicht ausgedient.



    Nachdem am gestrigen Heiligabend die meisten Geschenke in den Familien sicherlich ausgepackt worden sind, oder in Form von Gutscheinen überreicht wurden, geht es am ersten Weihnachtsfeiertag meist ans Ausprobieren.

    Bei Klassikliebhaber dürften die zahlreichen neuen CD-Sammlungen zum Beethoven Jahr, das unter dem Kürzel BTHVN2020.de eine eigene Webseite zu endlos vielen Musikveranstaltungen hat, klarer Favorit gewesen sein.

    Für Gutscheininhaber empfehlen wir, sich aus dem Filmbereich die 18 Stunden umfassende DVD-Box der großen Jahrhundertfigur Charlie Chaplin aus dem Hause Studiocanal mal näher zu Gemüte zu ziehen. Die »Charlie Chaplin: Complete Collection« umfasst 12 Arthaus DVDs und kostet bei Amazon z.B. knapp 55 Euro. Lieferung ist bei sofortiger Bestellung noch vor Silvester möglich und garantiert auf dem heimischen Bildschirm für die ganze Familie amüsante Unterhaltung beim Rutsch ins neue Jahr.

    Ob die Streaming-Anbieter bei dem Angebot mithalten können, bezweifeln wir. Zu unübersichtlich sind die zahlreichen Plattformen bisher aufgebaut, denn jeder kocht sein eigenes Süppchen und preist an vorderster Stelle meist nur die aller neusten Eigenproduktion auf seiner Webseite an.

    Doch das könnte sich möglicherweise bald ändern. Unser Kollege Gerold Marks, der auch bei uns im BAF-Vorstand sitzt, hat auf seiner eigenen Webseite »DIGITALE LEINWAND« vor 10 Tagen einen längeren Artikel zu dem neuen Portal "QUADRATAUGE" von Unitymedia veröffentlicht, das im Zuge der Übernahme durch Vodafone (vormals Kabel Deutschland) von sich reden macht.

    Die Zahl der Streaminganbieter wächst und mit ihnen wird die Übersicht, wo etwas zu finden ist, stetig unübersichtlicher. Mit QUADRATAUGE, der neuen Anlaufstelle für gestreamte Filme und Serien soll die Suche einfacher werden, schreibt unser Kollege ausführlich hier.



    Plattformstudie: AGF Videoforschung GmbH untersuchte TV- und Videonutzung in TV-Haushalten.

    Bisher rangierte NETFLIX in der Gunst der Zuschauer vor AMAZON Prime Video: Fast jeder Vierte nutzt hierzulande den Streaming-Dienst von NETFLIX, der für Serien wie "Stranger Things" und "Haus des Geldes" bekannt ist.

    Amazon Prime Video liegt mit 15 Prozent deutlich dahinter. YouTube verweist jedoch beide kostenpflichtigen Video-on-Demand-Dienste auf die Plätze: In der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahre, die in TV-Haushalten lebt, haben 51 Prozent das Videoportal in den letzten vier Wochen genutzt. Das sind Ergebnisse aus der aktuellen Studie "TV-Plattform 2019-II", die das Londoner Marktforschungsunternehmen Kantar im Auftrag der AGF Videoforschung am 16. Dezember 2019 erstellt hat.

    Zweimal im Jahr lässt die AGF in der Studie die Geräte-Ausstattung, den TV-Empfang, Pay-TV-Daten sowie die Bewegtbildnutzung über das Internet erheben. Die erstmals 2010 durchgeführte Analyse hat ein aufwendiges Design und beruht auf der hohen Fallzahl von rund 2.500 repräsentativ ausgewählten Teilnehmern, die pro Welle computergestützt persönlich befragt werden. Mehr noch: die Haushalte werden stichprobenartig durch den Interviewer begangen und die Programme werden gezielt hergeschaltet, um die Validität der getroffenen Angaben zu untermauern. Die Studie wird primär für die Gewichtung des TV-Panels genutzt, liefert jedoch auch zahlreiche Erkenntnisse zur Videonutzung in Deutschland und ermöglicht Langzeitvergleiche über fast ein Jahrzehnt.

    Danach werden nicht nur die US-Streaming-Dienste, sondern auch die Online-Angebote der TV-Sender stark genutzt. 30 Prozent der Befragten gaben an, mindestens einmal im Monat ein Angebot zu nutzen. Je jünger die Publika werden, umso häufiger nutzen sie neben dem klassischen TV auch die Streaming-Angebote der Broadcaster. 39 Prozent der 14-29-Jährigen gaben an, in den letzten vier Wochen auf einer der Plattformen der TV-Sender gewesen zu sein.

    "Die Menschen - egal welchen Alters - suchen nach relevantem Content und zwar auf jedem Gerät, das ihnen gerade zur Verfügung steht. Anbieter von Bewegtbildinhalten sollten dies aufgreifen und ihren Inhalt auf allen Distributionswegen zur Verfügung stellen", sagt Kerstin Niederauer-Kopf, Vorsitzende der Geschäftsführung der AGF Videoforschung.


    JOYN, das im Juni gestartete Joint-Venture von Discovery und ProSiebenSat.1, ist erstmals in der Abfrage der Plattform-Studie dabei und im Drei-Monats-Zeitverlauf direkt in die Top 5 der kostenpflichtig beziehungsweise kommerziellen Content-Plattformen aufgestiegen. Mit 2,2 Prozent liegt die Streaming-Plattform nach NETFLIX und AMAZON Prime Video sowie dem Sportstreaming-Anbieter DAZN gleichauf mit TVNow von der Mediengruppe RTL Deutschland.

    Streaming erreicht mittlerweile alle Altersklassen.

    Mit steigender Anzahl und Attraktivität der Angebote kommt Streaming sukzessive bei allen Zielgruppen an. So nutzen insgesamt 58 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung in TV-Haushalten mindestens einmal im Monat Onlinevideo-Angebote. Bei den 14- bis 29-Jährigen liegt der Anteil mit 87 Prozent erwartungsgemäß deutlich höher, als bei den 30- bis 49-Jährigen mit 72 Prozent. Aber auch von den über 65-Jährigen gibt bereits jeder Fünfte an, in den letzten vier Wochen Streaming-Angebote genutzt zu haben.

    Die Nutzung der kostenpflichtigen Video-on-Demand-Dienste hat sich seit 2015 vervielfacht: Waren es in der Studie 2015-I noch 7 Prozent, die angaben, in den vergangenen drei Monaten ein VoD-Angebot genutzt zu haben, sind es 2019-II schon 32 Prozent.

    Big Screen statt Small Screen.

    Am häufigsten werden Onlinevideos via Smartphone gesehen. 52 Prozent der Befragten geben an, mindestens einmal im Monat mit dem Mobiltelefon Clips angeschaut zu haben. Auf PC und Laptop greifen 43 Prozent zurück. Aber auch der Big Screen ist mittlerweile ein äußerst beliebtes Device: Jeder Dritte schaut dort Online-Video.

    "Das bedeutet, dass sich letztlich für den Nutzer geradezu unbemerkt nur der Distributionsweg verändert. Die Nutzungssituation gleicht der klassischen TV-Nutzung. Diese Entwicklung zeigt, dass wir den Begriff ,Fernsehen' neu denken müssen", sagt Kerstin Niederauer-Kopf.

    Die Geräte werden dabei immer hochwertiger und funktionaler. Bereits 19 Prozent geben an, ein Ultra-HD-/4K-Gerät zu besitzen. Mit dem Weihnachtsgeschäft 2019 dürfte der Anteil noch einmal gestiegen sein.

    Über die AGF Videoforschung GmbH.

    Die AGF Videoforschung GmbH ist ein Unternehmen für neutrale Bewegtbildforschung. Die AGF erfasst kontinuierlich und quantitativ die Nutzung von Bewegtbildinhalten in Deutschland und wertet die erhobenen Daten aus. Sie entwickelt ihr Instrumentarium mit einem mehrstelligen jährlichen Millionenbetrag kontinuierlich weiter, um dem Markt täglich verlässliche Daten über die Nutzung von Bewegtbildinhalten zu liefern. Dabei steht die AGF im engen Austausch mit allen Marktpartnern, darunter Lizenzsender, Werbungtreibende und Mediaagenturen.

    Link: www.agf.de

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    NETFLIX mit neuer Bilanzierung.

    NETFLIX wird seine Geschäftsberichte künftig anders bilanzieren. Dies geht aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht (United States Securities and Exchange Commission ) vom 16. Dezember 2019 hervor. Bisher veröffentlichte der Streamer Abo- und Umsatzzahlen nur für die beiden Regionen Domestic (USA/Kanada) und International.

    Künftig wird NETFLIX, spätestens nach Bezug seines neuen EMEA-Hauptquartier in Amsterdam - Anfang 2020, seine Geschäftsdaten auch für die Regionen EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika), LATAM (Lateinamerika), APAC (Asien/Pazifik) sowie weiterhin für USA/Kanada ausweisen.

    Zudem hat NETFLIX in seinem aktuellen SEC-Filing rückwirkend Zahlen für den Zeitraum 1. Quartal 2017 bis 3. Quartal 2019 bekannt gegeben.

    Demnach kam die EMEA-Region Ende September 2019 auf 47,355 Mio. zahlende Kunden. Ende 2018 waren es 37,818 Mio. Ende 2017 betrug der Abobestand 26,004 Mio. In der Region Lateinamerika waren Ende 2017 insgesamt 19,717 Mio. Konsumenten bei Netflix gemeldet, Ende 2018 bereits 26,077 Mio. und Ende des dritten Quartals 2019 sogar 29,380 Mio. Für den APAC-Raum wurden ausgewiesen: 6,501 Mio. (2017), 10,607 Mio. (2018) und 14,485 Mio. (Ende 3. Quartal 2019).

    Dies bedeutet, dass der asiatisch-pazifische Raum prozentual im Berichtzeitraum am meisten zugelegt hat - nämlich um fast 123 Prozent. Danach folgt EMEA mit einer Wachstumsrate von knapp 101 Prozent. Für LATAM beträgt der Wert plus 64 Prozent. Gegenüber diesen Zuwachsraten fällt die Steigerung im Heimatmarkt fast schon kümmerlich aus: Aktuelle 67,114 Mio. Kunden in USA/Kanada bedeuten nur eine Steigerung von rund 15 Prozent gegenüber Ende 2017.

    Die Zahlen zeigen auch: Absolut betrachtet, ist die EMEA-Region der zweitwichtigste Markt für NETFLIX: 2019 wurde in diesem Wirtschaftsraum bisher 3,98 Mrd. Dollar umgesetzt. Lateinamerika kommt auf 2,05 Mrd. Dollar und APAC auf 1,05 Mrd. Dollar (Domestic: 7,38 Mrd. Dollar). Zu beachten ist dabei, dass Kunden in USA/Kanada im monatlichen Durchschnitt den höchsten Betrag überweisen: 12,36 Dollar. In EMEA beträgt der Wert nur 10,26 Dollar.

    Link: www.netflix.com/de
    Quellen: AGF | Blickpunkt:Film | Netflix | Digitale Leinwand



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    Sam Mendes ist Überraschungsgewinner bei den Golden Globe Awards.



    Wer unser BAF-Blog täglich anklickt und nicht auf unsere Updates bei Facebook und Twitter achtet, wird sich - wie von einigen bemängelt - vielleicht gewundert haben, dass wir gestern nichts zur Verleihung der Goldenen Globes geschrieben haben.

    Und dennoch waren wir die ganze Nacht wach geblieben und hatten bei jeder über die Ticker verkündeten neuen Auszeichnung, diese fast zeitgleich in unserem Blog übernommen. Allerdings in unserem Beitrag von vorgesternhier als NACHTRAG mit allen Gewinnern, wenn auch durch die Zeitverschiebung zu den USA bei uns erst in den frühen Morgenstunden, also etliche Stunden später als in Hollywood und somit zur nachtschlafender Zeit.

    Den gestrigen Artikel zu der heute in Las Vegas startenden CES, der unlimited Consumer Electronic Show, hatten wir schon Tage vorher vorbereitet und mussten deshalb im Laufe des Tages nur einige - wenn auch lohnenswerte - kleinere Nachträge ergänzen. Es empfielt sich also immer noch einmal zurück zu blicken, denn in der schnelllebigen Welt des Computerzeialters hat sich auch bei anderen die Gewohnheit eingeschlichen, Artikel nachträglich zu ergänzen - was damals auf gedrucktem Papier noch nicht möglich war - , um diese dann nur noch mit dem Vermerk eines UPDATES zu versehen.

    Ein paar Worte zu den Siegern und Verlierern der Golden Globe Awards.

    Auch wir hätten es kaum für möglich gehalten, dass die "Marriage Story", einer der besten Filme des letzten Jahres, mit sechs Nominierungen zudem am höchsten dotiert gewesen, der eigentlich nur mit Ingmar Bergmanns "Szenen einer Ehe" aus dem Jahre 1973 einen adäquaten Gegner hätte, sich von einem Kriegsfilm schlagen lässt.

    Doch der Kleinkrieg in der Ehe hat vielleicht sogar ein paar Parallelen gemein mit der Starrköpfigkeit der Protagonisten auf dem Schlachtfeld.

    Das quasi als »One Shot« gedrehte Werk "1917" ist vielleicht sogar äußerst zeitnah. So schrieb Sigmar Gabriel vorgestern in einem Gastbeitrag des Tagesspiegel, dass der 1. Weltkrieg im Jahre 1914 ähnliche Vorzeichen hatte, wie die Weltpolitik von heute mit lauter Egoisten und Clown-Politiker an der Macht, die zwar angeblich keinen Krieg wollen, ihn aber dennoch durch ihre Politik heraufbeschwören.

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    Den Krieg vertreiben will vielleicht mit seinen Liebesherzen auch das seit einem Jahr gültige neue Logo des Saarbrücker Filmfestivals Max-Ophüls-Preis, das mit den Herzen ein wenig uns an das Logo des bosnischen Film Festivals von Sarajevo erinnert, das sogar während Kriegszeiten in Kellerunterkünften heimlich stattfand, um mit kulturellem Zusammenhalt gegen die Grausamkeiten des Krieges anzukämpfen.


    Während das Sarajevo Film Festival erst im August stattfindet, startet der Max-Ophüls-Preis bereits in knapp zwei Wochen am 20. Januar 2020 und damit auf den Tag genau einen Monat vor der Berlinale, die am 20. Februar 2020 beginnt.

    Das Filmfestival Max-Ophüls-Preis hat für seine 41. Ausgabe vom 20. bis 26. Januar 2020 die Nominierungen für den besten Schauspielnachwuchs bekanntgegeben. Ins Rennen gehen sechs Schauspieler*innen, wobei die Jury für den Spielfilm-Wettbewerb zwei Gewinner*innen kürt. Das Preisgeld beträgt jeweils 3.000 Euro und wird von der SHS Strukturholding Saar (SHS) sowie den aktuell 57 Festivalpaten gestiftet.

    Um die beiden Auszeichnungen konkurrieren Kristóf Gellén für „Fabiu“, Lilia Herrmann für „Nothing more perfect“, Freya Kreutzkam für „Fellwechselzeit“, Mehdi Meskar für „Nur ein Augenblick“, Maresi Riegner für „Irgendwann ist auch mal gut“ sowie Alexander Wertmann für „Masel Tov Cocktail“. Weitere Details zu den Nominierten und den Filmen finden Sie hier.

    Der/die Gewinner*in des Max-Ophüls-Preis wird übrigens traditionell am letzten Tag der Berlinale, den Sonntagabend, 1. März 2020 dem Berliner Publikum präsentiert.

    Mittlerweile steht das komplette Programm des 41. Filmfestivals Max Ophüls Preis samt Timetable online zur Verfügung. Insgesamt werden 149 Filme in 247 Vorstellungen gezeigt.

    Link: ffmop.de

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    Als dritte Meldung aus unserer Rubrik der Neuigkeiten, wollen wir eine Ankündigung des rbb-Fernsehens unseren Lesern nicht vorenthalten.

    Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) startet unter dem Titel „rbb retro“ ab dem 10. Januar 2020 eine eigene Reihe mit Filmen der DEFA und des Deutschen Fernsehfunks/Fernsehen der DDR. Immer freitags um 22.00 Uhr laufen die zwischen 1961 und 1990 entstandenen Film- und Fernsehproduktionen, die vielfältige Einblicke in den Lebensalltag der DDR bieten.

    Die Filmreihe legt den Fokus auf die ostdeutsche Lebenswirklichkeit zwischen Mauerbau und Wiedervereinigung. Die Zuschauer dürfen sich auf ein Wiedersehen mit Winfried Glatzeder, Rolf Herricht, Angelika Waller, Kurt Böwe, Agnes Kraus, Annekathrin Bürger, Jaecki Schwarz, Angelica Domröse und vielen anderen beliebten Schauspielerinnen und Schauspielern freuen.

    Die Reihe startet mit "Der Mann, der nach der Oma kam", eine der erfolgreichsten DEFA-Komödien aus dem Jahr 1972. Darin spielt Winfried Glatzeder einen jungen Mann, der den Haushalt der Künstlerfamilie Piesold schmeißt. Schon bald gibt die perfekte männliche Haushaltshilfe allerhand Grund für misstrauischen Tratsch.

    Im Januar laufen außerdem die Filme "Rotfuchs" (17. Januar 2020), "Du und ich und Klein-Paris" (24. Januar 2020) und "Hostess" (31. Januar 2020).

    Link: www.rbb-online.de/fernsehen
    Quellen: rbb | Filmecho | noise film PR



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    Vorauswahl für Deutschen Filmpreis komplett: Nach den Dokumentarfilmen wurden jetzt auch die Spiel- und Kinderfilme bekannt gegeben, die sich Hoffnungen auf eine Nominierung machen können.



    Die erste Stufe des dreistufigen Auswahlverfahrens zum Deutschen Filmpreis ist abgeschlossen: Die aus 18 Mitgliedern bestehende Vorauswahlkommission Spielfilm hat nach gemeinsamer Sichtung aller im Oktober eingereichten Filme ihre Entscheidung bekannt gegeben und gestern, den 7. Januar 2019, insgesamt 27 Spielfilme (mit Kinostart zwischen dem 1. Dezember 2018 und dem 28. Mai 2020) in die Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis 2020 aufgenommen.

    Auch die zehnköpfige Vorauswahlkommission Kinderfilm hat 8 Kinderfilme ausgewählt. Zu den Kinovorführungen wurden erneut filmbegeisterte Schülerinnen und Schüler verschiedener Altersstufen eingeladen, deren Urteile in die Entscheidungsfindung einflossen.

    Damit ist die Vorauswahl für Deutschen Filmpreis komplett, denn die Liste von 15 vorausgewählten Dokumentarfilmen wurde bereits am 16. Dezember 2019 bekannt gegeben.

    Unter allen 50 vorausgewählten Werke waren insgesamt 26 Medienboard Berlin-Brandenburg geförderte Filme.

    Die Aufgabe der drei Vorauswahlkommissionen ist es, Filme in die Vorauswahl aufzunehmen, die als Gesamtwerk oder aufgrund herausragender Einzelleistungen Chancen auf Nominierungen und Preise haben.

    Zur Vorauswahlkommission Spielfilm gehörten:
    Heiko Maile, Irene Edenhofer-Welzl, André Schäfer, Robert Marciniak, Aglaia Szyszkowicz, Uta Schmidt, Lars Kraume, Bettina Marx, Sönke Lars Neuwöhner, Jan Fiedler, Anette Keiser, Sigrid Hoerner, Judith Angerbauer, Miriam Dehne, Gustav Peter Wöhler, Kirsten Kunhardt und Julia Daschner.

    Zur Vorauswahlkommission Kinderfilm gehörten:
    Frank Heidbrink, Katja Benrath, Martin Rattini, Martin Wolf, Judy Horney, Johannes Selle, Lucie Bates, Andreas Höfer, Paula Beer und Sven Sauer.

    Zur Vorauswahlkommission Dokumentarfilm gehörten:
    Kerstin Stutterheim, Frank Marten Pfeiffer, Martin Rabanus, Irene Höfer, Matthias Petsche, Isabelle Casez, Ali Samadi Ahadi; untere Reihe: Christoph von Schönburg, Eva Kemme, Matthias Elwardt und Catrin Vogt.

    Die Liste aller für den Deutschen Filmpreis 2020 vorausgewählten Filme finden Sie auch bebildert unter:
    www.deutscher-filmpreis.de


    Wir vom BAF haben uns dazu entschieden, die vorausgewählten Filme alle gemeinsam am Ende des Textes unter dem Link der erweiterten Ansicht zu veröffentlichen.


    Für die über 2000 Mitglieder der Deutschen Filmakademie heißt es nun Sichten und auswählen! Die Sichtungen finden online über das bereits erfolgreich in den Vorjahren eingeführte Portal des Filmpreis Partners PANTAFLIX statt. Bis Mitte März stimmen die Mitglieder über die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis ab, die am 11. März 2020 bekanntgegeben werden.

    Parallel zur Onlinesichtung werden die vorausgewählten Filme im Rahmen des European Film Markets 2020 in der Reihe LOLA at Berlinale (22.02. bis 29.02.2020) bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin im Kino CineStar CUBIX Alexanderplatz gezeigt, wo sie neben dem akkreditierten Fachpublikum auch allen wahlberechtigten Mitgliedern der Deutschen Filmakademie zugänglich sind.

    Der Deutsche Filmpreis wird am 24. April 2020 im Palais am Funkturm in Berlin verliehen und am gleichen Abend im Ersten ausgestrahlt.


    Über den Deutschen Filmpreis:
    Der Deutsche Filmpreis – die renommierteste und höchstdotierte Auszeichnung für den deutschen Film – ist mit Preisgeldern der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in einer Gesamthöhe von knapp 3 Mio. Euro dotiert und wird nach der Wahl durch die Mitglieder der Deutschen Filmakademie von Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters verliehen. Die Verleihung ist eine Veranstaltung der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), produziert von der Deutschen Filmakademie Produktion GmbH.

    Link: www.deutscher-filmpreis.de
    Quelle: Gerold Marks (Online-PR & Social Media Marketing)
    | | | DFA Produktion GmbH



    Vorauswahlliste Spielfilm:

    "7500" von Patrick Vollrath
    Produktion: Jonas Katzenstein, Maximilian Leo Augenschein Filmproduktion, Novotny & Novotny Filmproduktion

    "Auerhaus" von Neele Leana Vollmar
    Produktion: Kristina Löbbert, Dan Maag Pantaleon Films

    "Berlin Alexanderplatz" von Burhan Qurbani
    Produktion: Leif Alexis, Jochen Laube, Fabian Maubach Sommerhaus Filmproduktion

    "Deutschstunde" von Christian Schwochow
    Produktion: Jutta Lieck-Klenke, Dietrich Kluge, Ulf Israel Network Movie Film- und Fernsehproduktion, Senator Film

    "Es gilt das gesprochene Wort" von Ilker Çatak
    Produktion: Ingo Fliess if... Productions, Loin Derrière L'Oural

    "Der Fall Collini" von Marco Kreuzpaintner
    Produktion: Kerstin Schmidbauer, Christoph Müller, Marcel Hartges Constantin Film Produktion

    "Freies Land" von Christian Alvart
    Produktion: Sigi Kamml, Christian Alvart, Timm Oberwelland Syrreal Entertainment

    "Futur Drei" von Faraz Shariat
    Produktion: Faraz Shariat, Paulina Lorenz Jünglinge Film, Jost Hering Filme, Iconoclast Germany, La mosca bianca

    "Gipsy Queen" von Hüseyin Tabak
    Produktion: Danny Krausz DOR Film-West, Dor Film

    "Gut gegen Nordwind" von Vanessa Jopp
    Produktion: Janine Jackowski, Jonas Dornbach, Klaus Dohle Komplizen Film, Deutsche Columbia Filmproduktion, Erfttal Film

    "Ich war noch niemals in New York" von Philipp Stölzl
    Produktion: Sebastian Werninger, Nico Hofmann, Regina Ziegler, Christoph Müller UFA Fiction, Ziegler Film, Mythos Film, Graf Film, Universal Pictures Productions

    "Ich war zuhause, aber..." von Angela Schanelec
    Produktion: Angela Schanelec, Natalja Damjanovic, Vladimir Vidic Nachmittagfilm

    "Die Känguru-Chroniken" von Dani Levy
    Produktion: Stefan Arndt, Uwe Schott X Filme Creative Pool

    "Kokon" von Leonie Krippendorff
    Produktion: Jost Hering Jost Hering Filme

    "Lara" von Jan-Ole Gerster
    Produktion: Marcos Kantis, Martin Lehwald, Michal Pokorny Schiwago Film

    "Lindenberg! Mach Dein Ding!" von Hermine Huntgeburth
    Produktion: Michael Lehmann, Günther Russ, Johannes Pollmann Letterbox Filmproduktion

    "Mein Ende Dein Anfang" von Mariko Minoguchi
    Produktion: Trini Götze, David Armati Lechner, Thomas Wöbke Trimafilm

    "Das melancholische Mädchen" von Susanne Heinrich
    Produktion: Jana Kreissl, Philippe Bober, Susanne Heinrich DFFB, Essential Filmproduktion

    "Narziss und Goldmund" von Stefan Ruzowitzky
    Produktion: Helge Sasse, Christoph Müller, Tommy Pridnig, Peter Wirthensohn Tempest Film Produktion, Mythos Film Produktion, Lotus-Film

    "O Beautiful Night" von Xaver Böhm
    Produktion: Janine Jackowski, Jonas Dornbach, Maren Ade Komplizen Film

    "Pelikanblut" von Katrin Gebbe
    Produktion: Verena Gräfe-Höft Junafilm, Miramar

    "Das perfekte Geheimnis" von Bora Dagtekin
    Produktion: Lena Schömann Constantin Film Produktion

    "Systemsprenger" von Nora Fingscheidt
    Produktion: Peter Hartwig, Jonas Weydemann, Jakob D. Weydemann Kineo Filmproduktion, Weydemann Bros., Oma Inge Film

    "Traumfabrik" von Martin Schreier
    Produktion: Thomas Zickler Traumfabrik Babelsberg

    "Und der Zukunft zugewandt" von Bernd Böhlich
    Produktion: Eva-Marie Martens, Alexander Martens Mafilm Martens Film- und Fernsehproduktions GmbH

    "Undine" von Christian Petzold
    Produktion: Florian Koerner von Gustorf, Michael Weber, Margaret Menegoz Schramm Film Koerner & Weber, Les Films du Losange

    "Das Vorspiel" von Ina Weisse
    Produktion: Felix von Boehm Lupa Film, Port au Prince, Ideale Audience

    ++++++++++++++++++++

    Vorauswahlliste Kinderfilm:

    "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" von Caroline Link
    Produktion: Jochen Laube, Fabian Maubach, Clementina Hegewisch Sommerhaus Filmproduktion

    "Fritzi - eine Wendewundergeschichte" von Ralf Kukula & Matthias Bruhn
    Produktion: Ralf Kukula, Richard Lutterbeck Balance Film, TrickStudio Lutterbeck, MAUR film, Doghouse Films, Artémis Productions

    "Die Heinzels - Rückkehr der Heinzelmännchen" von Ute von Münchow-Pohl
    Produktion: Dirk Beinhold Akkord Film Produktion, Tobis Filmproduktion

    "Invisible Sue" von Markus Dietrich
    Produktion: Marcel Lenz, Guido Schwab Ostlicht Filmproduktion GmbH

    "Mein Lotta-Leben - Alles Bingo mit Flamingo!" von Neele Leana Vollmar
    Produktion: Dagmar Blume-Niehage, Philipp Budweg, Robert Marciniak Lieblingsfilm, Dagstar Film

    "Ostwind - Aris Ankunft" von Ute von Münchow-Pohl
    Produktion: Ewa Karlström, Andreas Ulmke-Smeaton SamFilm

    "TKKG" von Robert Thalheim
    Produktion: Andreas Banz, Dirk Engelhardt, Justus Riesenkampff, Peer Klehmet Kundschafter Filmproduktion, Delta Film, Warner Bros.

    "Zu weit weg" von Sarah Winkenstette
    Produktion: Yvonne Wellie, Milena Klemke, Jakob D. Weydemann, Jonas Weydemann Weydemann Bros.

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    Vorauswahlliste Dokumentarfilm:

    "Aquarela" von Victor Kossakovsky
    Produktion: Heino Deckert, Aimara Reques, Sigrid Dyekjær Ma.ja.de. Filmproduktions GmbH, Aconite Productions, Danish Documentary

    "Born in Evin" von Maryam Zaree
    Produktion: Alex Tondowski, Ira Tondowski Tondowski Films, Golden Girls Film

    "Bruderliebe" von Julia Horn
    Produktion: Erik Winker, Martin Roelly Corso Film Roelly Winker

    "Cunningham" von Alla Kovgan
    Produktion: Helge Albers, Ilan Girard, Alla Kovgan Achtung Panda! Media, Arsam International, Chance Operations

    "Dark Eden" von Jasmin Herold & Michael Beamish
    Produktion: Melanie Andernach Made in Germany Filmproduktion

    "Das Forum" von Marcus Vetter
    Produktion: Christian Beetz Gebrueder Beetz Filmproduktion, Filmperspektive, Dschoint Ventschr Filmproduktion

    "Das geheime Leben der Bäume" von Jörg Adolph
    Produktion: Friederich Oetker Constantin Film Produktion

    "Heimat ist ein Raum aus Zeit" von Thomas Heise
    Produktion: Heino Deckert Ma.ja.de. Filmproduktions GmbH

    "Helmut Newton - The Bad And The Beautiful" von Gero von Boehm
    Produktion: Felix von Boehm, Torsten Bönnhoff Lupa Film, Monarda Arts

    "Die Insel der hungrigen Geister" von Gabrielle Brady
    Produktion: Alexander Wadouh, Gizem Acarla, Gabrielle Brady Chromosom Film, Various Films, Third Films, Echotango

    "Klasse Deutsch" von Florian Heinzen-Ziob
    Produktion: Florian Heinzen-Ziob, Georg Heinzen Polyphem Filmproduktion

    "Lovemobil" von Elke Margarete Lehrenkrauss
    Produktion: Elke Margarete Lehrenkrauss

    "Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien" von Bettina Böhler
    Produktion: Frieder Schlaich, Irene von Alberti Filmgalerie 451

    "The Whale & the Raven" von Mirjam Leuze
    Produktion: Marcelo Busse Busse, Cedar Island Films, Topos Film, Vizion

    "Weil du nur einmal lebst - Die Toten Hosen auf Tour" von Cordula Kablitz-Post
    Produktion: Cordula Kablitz-Post Avanti Media Fiction

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    Darüber hinaus sind folgende Einzelleistungen aus Spielfilmen nachbenannt worden:

    "Die Einzelteile der Liebe", Schnitt: Dietmar Kraus

    "Prélude", Tongestaltung: Paul Oberle, Niklas Kammertöns, Gregor Bonse

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    Die meisten der aufgeführten Filme waren bereits im letzten Jahr im Kino angelaufen. "Systemsprenger" unter der Regie von Nora Fingscheidt hatte seine Weltpremiere sogar im Wettbewerb der 69. Berlinale gefeiert.

    Gut möglich, dass sich einige der bisher noch nicht im Kino angelaufenen Filme, wie Werke von Christian Petzold oder Stefan Ruzowitzki, auch diesmal im Berlinale Wettbewerb wiederfinden, denn die Programmliste wurde noch nicht bekannt gegeben.

    Andererseits kursiert bereits ein Trailer von Stefan Ruzowitzkys "Narziss und Goldmund" nach einer Erzählung von Hermann Hesse im Netz, was vor einer Weltpremiere auf der 70. Berlinale unüblich ist. Somit wird das Werk vermutlich außer Konkurrenz in der neu erweiterten Reihe der Special Galas präsentiert, wo solche Beschränkungen nicht gelten.



    Auch "Pelikanblut" von Katrin Gebbe läuft erst nach der Berlinale im April in den deutschen Kinos an. Der Film wurde aber als Weltpremiere in Venedig gezeigt, sodass er für die Internationalen Filmfestspiele Berlin nicht mehr infrage kommt.

    Dagegen ist über den Coming-of-Age-Film "Kokon" von Leonie Krippendorff absolut ist noch nichts bekannt und wäre somit durchaus ein Wettbewerbskandidat für die Berlinale.


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    Früher Termin für die Academy Awards, der Vergabe der OSCARS, wird vom Fernsehen diktiert.



    Die Filmpreissaison (offiziell: Film awards season) mit den wichtigsten Filmpreis-Veranstaltungen findet jedes Jahr zwischen November und Februar in den Vereinigten Staaten statt. Im Oktober werden dazu Stimmzettel an die US-Wähler verschickt, um Nominierungen für die ersten Preisverleihungen zu sammeln, die in der Regel mit den unabhängigen Gotham Awards Ende November beginnen oder diesmal sogar erst Anfang Dezember 2019 begannen, wie wir hier berichteten.

    Die Saison gipfelt dann in den Academy Awards mit der OSCAR® Verleihung Ende Februar oder Anfang März, dessen Termin schwanken kann, um nicht mit den alle vier Jahre stattfindenden Olympischen Winderspielen zu kollidieren. Im Jahr der Oscarverleihung werden immer Filme ausgezeichnet, die im Vorjahr in den amerikanischen Kinos erstmals gezeigt wurden.

    In diesem Jahr findet der Gala-Empfang der Academy Awards allerdings erstmals bereits am 9. Februar 2020 statt. Der äußerst frühe Termin wurde bei der 90. Verleihung im Jahre 2018 festgelegt, um die schwächelnden Zuschauerzahlen an den TV-Geräten zu steigern. Die OSCAR-Verleihung wird nämlich in über 225 Länder ausgestrahlt.

    Die Vorverlegung scheint allerdings eine einmalige Angelegenheit zu bleiben, denn 2021 und 2022 werden die Oscars wieder jeweils am letzten Sonntag des Februars verliehen, wie die Academy of Motion Picture Arts and Sciences verkündete. Zudem werden die XXIV. Olympischen Winterspiele vom 4. bis zum 20. Februar 2022 in der chinesischen Hauptstadt Peking ausgetragen, sodass die 94. Academy Awards frühestens am 27. Februar 2022 stattfinden können.

    Der frühe Termin 2020 hat Auswirkungen auf andere Events.

    Die Rückbesinnung, die Oscar Verleihung wieder später stattfinden zu lassen, dürfte die Veranstalter anderer wichtiger Film- und Fernsehpreise wie den der British Academy Film Awards den BAFTAs und der BERLINALE, den Internationalen Filmfestspielen Berlin freuen, die ihre Termine aufgrund der frühen Oscar-Verleihung ebenfalls verlegen mussten.

    Die 70. Jubiläums-Berlinale findet deshalb vom 20. Februar bis 1. März 2020 statt. Für die 71. Internationalen Berliner Filmspiele 2021 haben die beiden neuen Festival-Chefs Mariette Rissenbeek und der künstlerische Direktor Carlo Chatrian wieder einen früheren Termin angepeilt. Die 71. Ausgabe ist für 11. bis 21. Februar 2021 geplant, teilte die Berlinale mit.

    In der Regel fand die BERLINALE immer vor der OSCAR Verleihung statt, um internationale Gäste anzulocken, denn die OSCARS waren immer der krönende Abschluss aller Preisverleihungen, um sich dann ggf. bis zu den Filmfestspielen von Cannes im Mai ein wenig von den Strapazen der großen A-Festivals und Film-Preisverleihungen erholen zu können.

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    Die Nominierungen der BAFTA Awards in London.

    "Joker" elf Mal nominiert.

    Der Film "Joker" mit Joaquin Phoenix ist in diesem Jahr Topfavorit bei der Verleihung der britischen Filmpreise. Das US-Drama von Regisseur Todd Phillips erhielt 11 Nominierungen, darunter als Bester Film und für die Beste Regie.

    Martin Scorceses Gangsterdrama "The Irishman" und Quentin Tarantinos "Once Upon A Time In Hollywood" sind jeweils zehnmal nominiert, darunter auch in den Kategorien Bester Film und Beste Regie.

    Direkt dahinter folgt das Kriegsepos "1917" von Sam Mendes mit neun Nominierungen, das bei uns erst nächste Woche in den Kinos startet. Die Baftas werden am 2. Februar 2020 in London verliehen. Sie mussten wegen der frühen OSCAR Verleihung, die schon eine Woche später startet, vorverlegt werden.

    Link: www.bafta.org

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    Hollywood: WGA nominiert Drehbücher.

    Der Kriegsfilm "1917" und die nicht mindere düstere Comic-Verfilmung "Joker" sind für die Auszeichnungen von Hollywoods Drehbuchautoren nominiert. Das gab der Verband Writers Guild of America (WGA) bekannt.

    Die Trophäen werden am 1. Februar 2020 in New York und Los Angeles vergeben.

    In der Kategorie Original-Drehbuch wetteifert mit "1917" das Drama "Marriage Story" von NETFLIX, das als haushoher Favorit mit den meisten Nominierungen bei den Golden Globe Awards antrat, letztlich aber abgeschlagen mit dem Preis einer Nebenrolle zufrieden geben musste, wie wir vorgestern schrieben. Auch aus unserer Übersichtsliste aller Preisträger der Golden Globe Awards vom 5. Januar 2020 ist dies ersichtlich.

    Der Streaming-Anbieter NETFLIX wird deshalb alles dransetzen, um zumindest ein besseres abschneiden bei der OSCAR Verleihung zu erlangen.

    Weitere Konkurrenten sind der Thriller "Parasite" und die Komödien "Booksmart" und "Knives Out". Als bestes adaptiertes Drehbuch sind neben "Joker", "Der wunderbare Mr. Rogers", "The Irishman", "Jojo Rabbit" und "Little Women" nominiert.

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    Directors Guild gibt Nominierungen für DGA Awards bekannt.

    Auch die Vereinigung der US-Regisseure gab jetzt ihre Nominierungen bekannt. Im Gegensatz zu den Golden Globe Awards und den oben genannten Drehbuchautoren, befindet sich offensichtlich nicht die NETFLIX Produktion "Marriage Story" darunter. Mit Martin Scorseses Mafia-Epos ist aber dennoch auch ein NETFLIX-Film am Start.

    Zu den chancenreichsten Regiewerken auf einen DGA Award gehören Sam Mendes ("1917"), Quentin Tarantino ("Once Upon a Time in Hollywood"), Martin Scorsese ("The Irishman"), Bong Joon-Ho ("Parasite") und Taika Waititi ("Jojo Rabbit").

    Die Verleihung findet am 25. Januar 2020 statt. Die Nominierungen sind ein guter Indikator dafür, wer den Oscar als bester Regisseur gewinnen kann. Ebenfalls hoch gehandelte Regisseure wie Noah Baumbach ("Marriage Story"), James Mangold ("Le Mans 66 - Gegen jede Chance") und sogar Todd Phillips ("Joker") gingen leer aus. Auch schaffte es keine Regisseurin unter die Nominierten.

    Anders war der Ausgang unter den 72. DGA-Awards-Nominierungen für die besten Erstlingsregisseure, bei denen es drei Frauen in die Top 5 schafften: Mati Diop ("Atlantique"), Alma Har'el ("Honey Boy") und Melina Matsoukas ("Queen & Slim"); sowie, darüber hinaus Michael Schwartz und Tyler Nilson ("The Peanut Butter Falcon") sowie Joe Talbot ("The Last Black Man in San Francisco").

    Die DGA-Award-Nominierungen im TV- und Serien-Bereich können hier nachgelesen werden. Sie werden von Streaming- und Kabelnetzbetreibern vornehmlich angeführt wie NETFLIX, HBO, FX Networks, CBS, NBC, FOX oder DISNEY und Nickelodeon. Aber auch Apple TV und AMAZON sind u.a. vertreten.

    Link: www.dga.org/awards/annual.aspx

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    Die Gewinner der zahlreichen US-Filmkritiker-Vereinigungen wie jenen aus Boston, Washington und L.A. liegen noch nicht vor. Nur bei der Online Film Critics Society (OFCS) hat sich inzwischen die Position von Bong Joon-hos "Parasite" als Kritikerfavorit für die jährliche Preisverleihung gefestigt.

    Der Cannes-Gewinner wurde als bester Film und bester fremdsprachiger Film, Bong Joon-ho als bester Regisseur ausgezeichnet. Bong Joon-ho wurde zusammen mit Han Jin-won außerdem für das beste Originaldrehbuch geehrt.

    Der Preis für das beste adaptierte Drehbuch ging dagegen an Steven Zaillian für "The Irishman". Die Kritikerpreisgewinner unter den Schauspielern dieser Saison gingen an die Hauptdarsteller Adam Driver ("Marriage Story") und Lupita Nyong'o ("Wir"). Zu den prämierten Nebendarsteller zählen Brad Pitt ("Once Upon a Time in Hollywood") und Jennifer Lopez ("Hustlers").

    Auch Kameramann Roger Deakins wurde für "1917", seinen quasi in One-Shot gedrehten Kriegsfilm, in dieser Saison bereits mit einigen Kritikerpreisen bedacht. Als besten Dokumentarfilm des Jahres zeichnete die Online Film Critics Society "Apollo 11" aus, als besten Animationsfilm "Toy Story: Alles hört auf kein Kommando".

    Alle Gewinner im Überblick gibt's hier.
    Web: www.ofcs.org

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    Ausstellungseröffnung zum 70. Jubiläum der Berlinale.

    Berlinale-Schau zu Gast in Lüneburg.

    Zur 70. Auflage der Berlinale zeigt die renommierte Kunsthalle in Lüneburg zusammen mit der Deutschen Kinemathek Berlin eine Ausstellung zur Fotogeschichte der Filmfestspiele.

    Vom 19. Januar bis zum 8. März 2020 sind unter dem Titel "Zwischen den Filmen" mehr als 300 Fotografien auch zur Alltags- und Kulturgeschichte der Bundesrepublik vor und nach dem Mauerfall zu sehen, wie die in Niedersachsen angesiedelte Kunsthalle mitteilte.

    Den Mittelpunkt der Schau in Lüneburg bilden Aufnahmen des Pressefotografen Mario Mach (1923-2012). Er hat den Angaben zufolge die Berlinale von Beginn an und bis in die 90er Jahre begleitet.

    Das Jahresprogramm der Halle für Kunst wird großzügig gefördert durch das Land Niedersachsen, den Lüneburgischen Landschaftsverband, die Sparkassenstiftung Lüneburg und die Hansestadt Lüneburg. Die moderne Location mit einer Raumfläche von 260m² befindet sich im Denkmal des Traditions-Kavallerie-Regiments 13 Lüneburg.

    Halle fur Kunst Lüneburg e.V.
    Reichenbachstr. 2
    21335 Lüneburg
    Links: www.halle-fuer-kunst.de | www.berlinale.de

    Quellen: ARD Text | Berlinale



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    Nachtrag: ART&TUR Festival Portugal - CALL FOR FILMS 2020.

    Internationales Tourismus Film Festival

    Alle Infos am Ende des Artikels.

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    Jetzt Filme einreichen für das 17. Leipziger Kurzfilmfestival 2020.

    Vom 15. – 19. April 2020 geht in Leipzig zum 17. Mal der Vorhang auf für das mitteldeutsche Kurzfilmfestival KURZSUECHTIG.

    Bis zum 31. Januar 2020 können Kurzfilme aus den Bereichen Animation, Dokumentation, Fiktion, Experimentalfilm und VR/360 Grad unter www.kurzsuechtig.de eingereicht werden.



    Als größtes Kurzfilmfestival für Mitteldeutschland möchte KURZSUECHTIG Filmschaffenden aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Gelegenheit geben, ihre aktuellen filmischen Arbeiten auf der großen Leinwand zu präsentieren und einem breiten Publikum vorzustellen. Die besten Filme werden von einer fachkundigen Jury prämiert.

    KURZSUECHTIG 2020
    15. - 19. April 2020
    Schaubühne Lindenfels Leipzig

    KURZSUECHTIG e. V.
    Sitz: Leipzig, VR 4870
    Tieckstr. 3, 04275 Leipzig
    Tel.: 0341-462627-17
    Fax: 0341-462627-28
    Mail: info@kurzsuechtig.de
    Web: www.kurzsuechtig.de

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    CALL for ENTRIES:
    Deutscher Animationsdrehbuchpreis 2020


    Das 27. Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart, das vom 5.-10. Mai 2020 stattfindet, vergibt 2020 zum 14. Mal den Deutschen Animationsdrehbuchpreis für das beste Drehbuch für einen abendfüllenden Animationsfilm. Der Preis für das beste Drehbuch in Höhe von 2.500 € wird vom Animation Media Cluster Region Stuttgart (AMCRS) gestiftet. Die eingereichten Drehbücher bzw. Treatments können in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein.

    Einreichschluss: 01. Februar 2020


    Außerdem vergibt das ITFS 2020 erstmalig einen Preis in Höhe von 1.500 € für ein deutsches Drehbuch mit dem größten internationalen Marktpotential, gestiftet von PINK PARROT MEDIA. PINK PARROT MEDIA ist ein internationaler Weltvertrieb mit Sitz in Madrid und Montreal, der sich auf Family Entertainment im Bereich Animation und Live-Action spezialisiert hat. Für den Sonderpreis von PINK PARROT MEDIA qualifizieren sich nur Drehbücher, die auch in einer englischen Fassung vorliegen.

    Ziel der Preise ist es, vielversprechende Autor*innen zu fördern, zur Verbesserung der stofflichen Qualität und des Marktpotentials von Animationsfilmen beizutragen und die Bedeutung des professionellen Drehbuchschreibens für die Entstehung guter Textvorlagen und damit verbunden, attraktivere Filme hervorzuheben. 2019 ging der Deutsche Animationsdrehbuchpreis an das Projekt „Aisha’s Light“ von Xavier Romero und Llorenç Español.

    Eine hochkarätig besetzte Jury bewertet die eingereichten Drehbücher, nominiert zwei bis drei Bücher in die Endrunde und vergibt unter diesen den Deutschen Animationsdrehbuchpreis und den Preis für das deutsche Drehbuch mit dem größten internationalen Marktpotential. Die Preisverleihung findet am Abend des 08. Mai 2020 im Rahmen der Trickstar Professional Awards Gala des 27. Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart und der Animation Production Days statt.

    Weitere Infos finden Sie im Reglement hier


    Über das ITFS:
    Das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart – Festival of Animated Film (ITFS), wurde 1982 gegründet und ist eines der weltweit größten und wichtigsten Festivals für Animationsfilm. In unterschiedlichen Wettbewerbskategorien werden über 100.000 Euro Preisgeld vergeben. Parallel zum ITFS findet die FMX statt. Als Europas größte Konferenz für Animation, Effekte, Games und immersive Medien veranstaltet die FMX gemeinsam mit dem ITFS die Businessplattform Animation Production Days, dem einzigen auf Animationsprojekte spezialisierten Koproduktion- und Finanzierungsmarkt in Deutschland.

    Film- und Medienfestival gGmbH
    Stephanstr. 33
    70173 Stuttgart
    Link: www.itfs.de

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    WELCOME TO THE NEW TWENTIES!
    MBB-geförderte Filme auf Festivals im Januar 2020.


    12 Medienboard-geförderte Filme beim
    41.Filmfestival Max Ophüls Preis (20.-26.01.2020) in Saarbrücken

    Neubau | Sunburned | Havarie Petite | Giraffe | Sag du es mir | Space Dogs | Stillstehen | Cleo | TKKG | Hilde | Ich war noch niemals in New York | Männerpension

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    3 Medienboard-geförderte Filme beim
    36.Sundance Film Festival (23.01.-02.02.2020) in Park City / USA

    Exil | The Perfect Candidate | Yalda, A Night For Forgiveness

    Mehr Informationen unter www.medienboard.de

    Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH
    August-Bebel-Straße 26-53
    14482 Potsdam-Babelsberg

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    ART&TUR – Festival Internacional de Cinema de Turismo.

    Als NACHTRAG haben wir noch den Aufruf des Internationalen Tourismus Film Festival »ART&TUR« aus Portugal bekommen.

    The film registration period is open until June 30, 2020, and all entries until April 30 can benefit of a 30% discount (Early Bird Offer).

    The 13th ART&TUR Festival accepts registrations in 2 competitive sections – TOURFILM dedicated to the audiovisual promotion of tourism and DOC related to documentaries, television programs and Web TV.

    The 13th ART&TUR Festival will take place in Viseu, a beautiful city in the Center of Portugal, on October 20-23, 2020.

    Register your film here

    For more information: tourfilm-festival.com

    FilmFreeWay: filmfreeway.com/ARTTUR




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    Die erst 18-jährige Pop-Sängerin Billie Eilish darf Titelsong zum neuen 007-Film vom MGM beisteuern.



    Sie ist erst 18 Jahre alt und bereits zum Pop-Superstar avanciert: Die US-Sängerin Billie Eilish darf nun den Titelsong zum neuen James-Bond-Film "Keine Zeit zu sterben" performen. Das Lied sei "unglaublich kraftvoll und bewegend", wie die Produzenten des Agentenfilms mitteilten. Der Song ist allerdings noch nicht veröffentlicht.

    "Es fühlt sich völlig verrückt an", twitterte Eilish. Sie habe den Song zusammen mit ihrem Bruder Finneas O'Connell geschrieben.


    25. Film in der Bond-Reihe.

    Der neue James Bond mit Daniel Craig in der Rolle des britischen Superagenten 007 und Rami Malek als Bösewicht kommt am 2. April 2020 in die Kinos. Er ist der 25. Film der Bond-Reihe. Er soll auch der fünfte und letzte mit Schauspieler Daniel Craig als Hauptdarsteller sein. Details zur Handlung sind noch nicht bekannt. Fest steht, dass Bond zu Beginn des Films ein ruhiges Leben in Jamaika führt und den aktiven Dienst verlassen hat. Als ihn CIA-Mann Felix Leiter (Jeffrey Wright) um Hilfe bittet, ist Bond allerdings zur Stelle. Denn er muss einen entführten Wissenschaftler retten - eine Mission, die ihn zu einem Bösewicht (Rami Malek) führt, der die Welt mit einer neuen Technologie bedroht.

    Hier der Trailer:



    Billie Eilish war erst im Dezember 2019 achtzehn Jahre alt geworden. Sie ist damit die jüngste Künstlerin, die je ein James-Bond-Titellied aufgenommen hat. Zuvor hatten bereits Stars wie Shirley Bassey, Tom Jones, Nancy Sinatra, Tina Turner, Adele oder Madonna den Titelsong anderer Bond-Filme gesungen. Aber auch jüngere Pop-Bands wie "Duran Duran" und "a-ha" hatten in den 80er Jahren eine Chance bekommen, durch den Titelsong weltweit bekannt zu werden.

    Bekannt geworden ist Billie Eilish mit ihrem Debutalbum "When we all fall asleep, were do we go?", womit sie sich zum Star der US-Musikszene entwickelte. Der Song "Bad Guy" gehört zu den Hits des letzten Jahres.

    Hier der Clip:





    Aus einer Dokumentation von Apple Music auf YouTube geht hervor, wie Eilish schon als sehr junges Mädchen nicht nur musikalisch, sondern auch videokreativ war, woraus sich ihr Hang zu extravaganten Videoclips entwickelt hat. Ein Genre, das zu Hochzeiten von MTV im TV sehr beliebt war, dann eine Zeitlang in Vergessenheit geriet und nun auf VEVO, einem eigenen Musikkanal von YouTube, zu neuen Höhenflügen ansetzt.

    Hier ein Ausschnitt aus der Apple-Doku.



    Bei der Verleihung der American Music Awards im November 2019 wurde Billie Eilish als beste Alternative-Rock-Künstlerin gekürt. Für die Grammys am 26. Januar 2019 erhielt sie sechs Nominierungen. Bei den MTV Europe Music Awards 2019 wurde sie in der Kategorie Best Song (für "Bad Guy") und Best New ausgezeichnet. Ihr Lied "Lovely" wurde für den Soundtrack der Netflix-Serie "Tote Mädchen lügen nicht" auserkoren.

    Hier der Trailer zur Serie:



    Billie Eilish wurde in eine Schauspieler- und Musikerfamilie aus Los Angeles hineingeboren. Ihr Zweitname Eilish ist die anglisierte Form von Eilís, also eine gälische Form des Vornamens Elisabeth. Im Alter von acht Jahren begann sie im Los Angeles Children's Chorus zu singen und schrieb später ihre eigenen Lieder. Sie ging nicht auf eine öffentliche Schule, sondern wurde zu Hause unterrichtet. Ihr Bruder Finneas tritt bei all ihren Veröffentlichungen als Produzent und Co-Songwriter in Erscheinung. Zusammen mit ihrem Bruder gewann sie bei den MTV Awards die Kategorie Songwriter des Jahres.

    Hier eine Live-Performance mit "All the good girls go to hell" beim American Music Award 2019.



    Nach eigenen Angaben hat Billie Eilish das Tourette-Syndrom und Erfahrungen mit Depressionen obwohl sie angeblich niemals geraucht oder Drogen genommen hat und vegan lebt. Mit ihrer Musik und ihren manchmal sehr befremdlich wirkenden Video-Clips versucht sie offensichtlich ihre Probleme auf ihre Art zu bewältigen.

    Dazu zwei recht extreme Beispiele. "bury a friend" erinnert an Horror-Filme und ihr neuester Song "xanny" wurde erst vor einem Monat veröffentlicht.





    Ob man diese Musik mag oder nicht, ist hier nicht die Frage. Vielmehr dürfte es filmisch von Interesse sein, welche technischen Möglichkeiten inzwischen existieren, um die darin enthaltenen Tricks umzusetzen und in welche Richtung sich Music-Clips inzwischen entwickelt haben. Kein Wunder, dass die YouTube-Channels von einer bestimmten Klientel zunehmend gerne gesehen werden, zumal sie auch auf den meisten Smart TVs über vorinstallierten Apps auch auf dem großen Bildschirm leicht erreichbar geworden sind.

    Link: site.billieeilish.com
    Quellen: dpa | Wikipedia | Yahoo | MTV



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    Neuer Streamingdienst von Disney startet bereits im Frühjahr - Netflix rüstet auf, um für Konkurrenz gewappnet zu sein.



    Der neue Streaming-Service der Walt Disney Company wurde vorgezogen und startet bereits am 24. März 2020 in UK, Irland, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, Österreich und der Schweiz.

    Auch die relativ günstige Preisgestaltung des Streaming-Service Disney+ wurde mit 6,99 EUR im Monat und 69,99 EUR im Jahr einheitlich für West-Europa vom Bereich "Direct-to-Consumer and International" (DTCI) bereits bestätigt. Weitere westeuropäische Länder inklusive Belgien, Skandinavien und Portugal werden im Sommer folgen.

    Abonnenten wird es zum Start möglich sein, das Disney+ Erlebnis auf nahezu allen bekannten Mobilgeräten und internetfähigen TV-Geräten zu erleben, inklusive Spielekonsolen und Smart TVs. Den Benutzern wird höchste Qualität und ein werbefreies Sehvergnügen auf bis zu vier Endgeräten gleichzeitig geboten, zeitlich unbegrenzte Downloads der Inhalte auf bis zu zehn Endgeräten, personalisierte Empfehlungen und die Möglichkeit, bis zu sieben personalisierte Profile anzulegen. Darüber hinaus haben Eltern die Möglichkeit, eigene Kinder-Profile zu erstellen, die einfach zu bedienen sind und kindgerechte Inhalte bieten.

    Disney+ bietet Fans jeden Alters ein neues, einzigartiges Erlebnis mit Inhalten der ikonischen Entertainment-Marken des Unternehmens darunter Disney, Pixar, Marvel, Star Wars und National Geographic. Darüber hinaus wird es exklusive, ausschließlich für den Service produzierte, Disney+ Originals geben in Form von Spielfilmen, Dokumentationen, Serien sowie Kurzfilmen.

    Hier der Trailer:



    Die von der Kritik gefeierte Serie "The Mandalorian" des ausführenden Produzentens Jon Favreau wird ebenso dabei sein wie das "High School Musical: The Musical: The Series," eine kreative, moderne Adaption des Hit Franchises in einem neuen Doku Look-and-feel plus einem Soundtrack, der sowohl neun neue Original-Songs als auch eine Hommage an die beliebten Songs aus dem ursprünglichen Film enthält.

    Freuen können sich zukünftige Disney-Abonnenten auch auf "The World According to Jeff Goldblum", eine Dokumentationsserie, die die wundervolle und oft erstaunliche Alltagswelt humorvoll unter die Lupe nimmt.

    Darüber hinaus wird es eine zeitlose Neuverfilmung des 1955 erschienenen Disney Animationsklassikers "Susi und Strolch" geben.

    Weitere Disney+ Originals, die neben vielen anderen Serien zum Start verfügbar sind: "Zugabe!" - von der ausführenden Produzentin Kristen Bell, "Tagebuch einer zukünftigen Präsidentin" - kreiert und produziert von Ilana Peña ("Crazy Ex-Girlfriend") sowie produziert von Gina Rodriguez ("Jane the Virgin"), "Die Imagineering Story" - eine 6-teilige Dokumentation, die eine Gruppe von außergewöhnlichen Kreativen begleitet, die die Magie der Disney Parks zum Leben erwecken.

    Neben dem noch nie dagewesenen Zugang zu Disneys unglaublichem Angebot an Film- und TV-Klassikern ist der Streaming-Service das exklusive Zuhause für Filme, die in 2020 und danach von den Walt Disney Studios veröffentlicht werden. Für die Filmtheaterbesitzer dürften damit noch härtere Zeiten im Kampf um die Zuschauer erfolgen.

    Links: preview.disneyplus.com | dtcimedia.disney.com/disney-plus
    Quelle: ots by dpa (news aktuell)

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    Netflix gibt deutlich mehr Geld für Originals aus als Konkurrenten.

    Filme und Serien zu streamen liegt im Trend. Statt lineares Fernsehen, schauen die meisten heutzutage online. Was Nutzer zu einem bestimmten Streaming-Dienst zieht, sind die verfügbaren Inhalte. Auch eigenproduzierte Filme und Serien stehen hoch im Kurs. Netflix wird auch in diesem Jahr eine Milliardensumme für seine Originals ausgeben, glaubt ein Experte.

    Dan Salmon, Analyst von BMO Capital Markets, geht davon aus, dass Netflix 2020 17,3 Milliarden US-Dollar für seine Eigenproduktionen ausgeben wird. Zum Vergleich: 2019 hat der Streaming-Gigant etwas mehr als 15 Milliarden US-Dollar in seinen Original Content gesteckt. Zu den derzeit beliebtesten Netflix-Eigenproduktionen zählen wohl Serien wie "Haus des Geldes", bei der Fans die nächste Staffel mit Spannung erwarten, "The Witcher" oder "You - Du wirst mich lieben".

    Im Filmbereich liegt Disney zumindest was den Umsatz angeht - mit der Star-Wars-Serie und den Avangers allerdings weit in Führung. Netflix dagegen hat mit Produktionen wie "The Irishman", "Wedding Story", "The King", "The Two Popes", "A Rainy Day in New York" und "The Laundromat" allerdings die Nase vorn bei Internationalen Filmfestspielen und liegt mit insgesamt 24 Oscar-Nominierungen eindeutig an der Spitze der höchstdotierten Preisauszeichnungen nicht nur in diesem, sondern mit dem Gewinner "Roma" auch im letzten Jahr.

    Link: www.netflix.com/de



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    Dieter Kosslick sollte Juryvorsitz beim Carl Laemmle Produzentenpreis übernehmen, doch die Preisvergabe wurde vorerst abgesagt.



    Wie die Veranstalter des Carl-Laemmle-Produzentenpreises, die Stadt Laupheim und die Produzentenallianz kurzfristig mitteilten, wurde "wegen der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland" entschieden, die für Freitag, den 13. März 2020 geplante Preisverleihung an Nico Hofmann abzusagen.

    "In Abstimmung mit den zuständigen Behörden und in gründlicher Abwägung haben sich die Veranstalter aus Verantwortung für die Gesundheit der Gäste und aus Respekt gegenüber der Veranstaltung zu diesem Schritt entschlossen. Die Veranstalter bedauern, die Preisverleihung kurzfristig absagen zu müssen", heißt es dazu. An der Findung eines Ersatztermins werde gearbeitet.

    Juryvorsitz hat Dieter Kosslick inne.

    Zum neuen Juryvorsitzenden war Dieter Kosslick gewählt worden. Der ehemalige Berlinale-Leiter sollte Martin Moszkowicz, Vorstandsvorsitzender der Constantin Film AG, ablösen, der dieses Amt nach drei Jahren turnusgemäß abgegeben hatte. Ob Dieter Kosslick durch die Verschiebung der Verleihung weiter zur Verfügung steht, wurde bisher nicht bekannt, denn er wird sich bis Ende März in Prag aufhalten.

    Dieter Kosslick berät Prager Filmfestival.

    Dieter Kosslick, der im letzten Jahr seine Abschiedsvorstellung als Berlinale-Direktor gegeben hatte, fungiert nämlich bei der diesjährigen 27. Ausgabe des Febiofests, dem Prague International Film Festival, das vom 19. bis 27. März 2020 stattfindet, als Programmberater. Zudem soll er zuständig sein für das "Kulinarische Kino", das dort an drei Abenden zum sechsten Mal stattfindet.

    Während die neue Berlinale-Leitung das "Kulinarische Kino" zur diesjährigen 70. Ausgabe nicht fortgeführt hat, werden in Prag jeweils drei kulinarische Filme gezeigt, die sich mit einem Thema aus der Gastronomie beschäftigen und begleitet werden von einem Menu eines tschechischen Spitzenkochs.

    Dieter Kosslick wird in Prag auf einen alten Bekannten treffen: Nikolaj Nikitin hat dort zusammen mit Marta Svecova die künstlerische Leitung übernommen. Nikitin fungierte zuvor u.a. mehr als 20 Jahre lang als Delegierter der Berlinale für Mittel-, Ost- und Nordeuropa.

    Weitere Informationen zu dem Festival unter www.febiofest.cz

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    Carl Laemmle Produzentenpreis wird verschoben.

    Der Carl Laemmle Produzentenpreis wird seit 2017, als der Namensgeber seinen 150. Geburtstag gefeiert hätte, als Auszeichnung des Lebenswerks einer herausragenden Produzentenpersönlichkeit vergeben. Bisherige Preisträger sind Roland Emmerich, Regina Ziegler und Stefan Arndt. Artur Brauner wurde 2018 anlässlich seines 100. Geburtstags mit einem Sonderpreis der Jury geehrt.

    Kosslick, der im ca. 150 Kilometer von Laupheim entfernten Pforzheim geboren wurde, freute sich auf den Juryvorsitz: "Der Carl Laemmle Produzentenpreis in Laupheim ist einzigartig! Ich freue mich sehr darauf, nun als Juryvorsitzender dazu beitragen zu können, dass diese noch junge Erfolgsgeschichte in der Heimat des großen Filmpioniers Carl Laemmle fortgeschrieben wird. Wie bei keinem anderen Preis gelingt es hier, allein das produzentische Gesamtschaffen ins Rampenlicht zu stellen und es in diesem charmanten und herzlichen Rahmen zu ehren."

    Christoph Palmer, Geschäftsführer der Produzentenallianz, betont: "Ich bin überzeugt, dass Dieter Kosslick mit seinem Erfahrungsschatz und seiner Umsicht als Juryvorsitzender wichtige Impulse zur weiteren Etablierung dieses neuen großen Produzentenpreises setzen wird."


    In diesem Frühjahr sollte eigentlich Nico Hofmann, CEO der UFA, die mit 40.000 Euro dotierte Auszeichnung als Preisträger des Jahres 2020 entgegen nehmen. Es wäre die vierte Ausgabe des Carl Laemmle Produzentenpreises gewesen.

    Die elfköpfige Jury hatte ihre Entscheidung einstimmig gefällt. Der Juryvorsitzende Dieter Kosslick: "Nico Hofmann steht für einige der erfolgreichsten Filme und Serien der letzten zwei Jahrzehnte. Sein besonderes Gespür immer wieder für die richtigen Themen zum richtigen Zeitpunkt zeichnet ihn als Produzenten aus. Er versteht es ein Millionenpublikum zu erreichen, es zu unterhalten und zum Nachdenken anzuregen. Kaum jemanden gelingt so kontinuierlich die Gratwanderung zwischen Anspruch und Massentauglichkeit."

    Der Geschäftsführer der Produzentenallianz, Christoph Palmer, betonte: "Mit Nico Hofmann ehren wir einen ganz großen Produzenten unserer Zeit, den besonders seine Leidenschaft und sein Ethos für sein Metier auszeichnen. In seinen Werken geht es auch immer um Haltung. Seine Filmographie spricht für sich. Zu betonen ist auch sein nachhaltiges Engagement für den Nachwuchs. Dazu zählen der Aufbau und die langjährige Leitung des Regiefachs der damals neu gegründeten Filmakademie Baden-Württemberg, wodurch er maßgeblich zu deren heutigen weltweiten Anerkennung beigetragen hat."

    Für Nico Hofmann ist die Auszeichnung mit dem Carl Laemmle Produzentenpreis eine emotionale Angelegenheit: "Die Auszeichnung mit dem Carl Laemmle Produzentenpreis berührt mich sehr - nicht nur in stolzer Hochachtung vor seinem Namensgeber, sondern auch in Bewunderung für die Arbeit meiner Kolleginnen und Kollegen, die diesen Preis in der Vergangenheit entgegennehmen durften. Für mich bedeutet diese hohe Auszeichnung eine Aufforderung zu Mut, Haltung und Leidenschaft in unserer Branche, die im Moment ihre vielleicht dynamischsten und aufregendsten Zeiten erlebt. Mein Dank gilt meinen Freunden und Wegbegleitern, meinem Team bei der UFA und Bertelsmann, einem Unternehmen, das mir seit mehr als 20 Jahren künstlerische und unternehmerische Freiheit lässt und für mich zur Heimat geworden ist."


    Link: carl-laemmle-produzentenpreis.de
    Quellen: Filmecho | Blickpunkt:Film | Produzentenallianz

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    Bond-Premiere wurde auf November verschoben.

    Die offizielle Deutschland-Premiere des 25. James-Bond-Filmes "KEINE ZEIT ZU STERBEN" (NO TIME TO DIE) sollte am Mittwoch, den 1. April 2020, im Berliner Kino Zoo Palast stattfinden. Universal Pictures Germany, dem deutschen Kinoverleih des Filmes, hatte diesen Termin bereits festgezurrt.

    Auch der Titelsong, gesungen von der erst 18-jährigen Billie Eilish, ist bereits veröffentlicht worden. Die junge US-amerikanische Singer-Songwriterin ist die jüngste Sängerin eines Bond Titelsongs wie wir am 16. Januar 2020 berichteten.

    Kurz vor der geplanten Premiere des original MGM-Filme wurde das neue 007-Werk auf November verschoben. Britische Medien haben bereits den Coronavirus im Verdacht für die weltweite Verschiebung. Inzwischen ist wegen der Covid-19-Epidemie auch die gesamte Werbetour in China für den Film abgesagt worden, obwohl der asiatische Markt als besonders wichtig gilt.

    Offiziell heißt es dagegen auf der James-Bond-Website, dass man sich "nach sorgfältiger Überlegung und gründlicher Bewertung des weltweiten Kinomarktes" für eine Verschiebung in den Spät-Herbst entschieden habe.


    Tatsächlich dürfte aber das in manchen Ländern wegen des Coronavirus verhängte Versammlungsverbot ausschlaggebend gewesen sein. Auch in Frankreich können Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen verboten werden. Die Gefahr, dass die Filmfestspiele in Cannes deswegen im Mai 2020 ausfallen könnten, ist noch nicht gebannt.

    In Berlin hatten die Internationalen Filmfestspiele noch Glück gehabt, dass die Berlinale knapp 14 Tage vor dem Bekanntwerden eines größeren Ausbruches in fast allen Bundesländern stattgefunden hatte, denn inzwischen wurde sowohl die Berliner Tourismusbörse (ITB), als auch die Hannover Messe abgesagt.

    Auch die Leipziger Buchmesse, die Frühjahrsschau der deutschen Buchbranche, findet nicht wie geplant vom 12. bis 15. März 2020 statt. Sogar das South by Southwest (SXSW Conference) eine jährlich im März in Austin, Texas, stattfindende Veranstaltung, die Festivals, Konferenzen und Fachausstellungen vor allem in den Bereichen Musik, Film und interaktive Medien vereint, wurde gecancelt.



    Um beim Film zu bleiben: In Italien wurde ein Drehstopp von "Mission Impossible 7" Tom Cruise in Venedig verhängt! Bei Paramount Pictures heißt es, dass man aus Rücksicht auf die Sicherheit und das Wohlergehen der Schauspieler und der gesamten Crew gehandelt habe. Alle Mitarbeiter könnten vorerst nach Hause fliegen. Man ändere nun den Ablaufplan für den geplanten, dreiwöchigen Dreh in Italien.

    Vielleicht gibt es dann auch wieder Toilettenpapier, denn dieses ist derzeit überall nur schwer zu bekommen.

    Link: www.itb-berlin.de



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    Wegen COVID-19 sind aktuelle Ankündigungen mit Vorsicht zu genießen - plötzliche Absagen sind zur fast Regel geworden - nicht jedoch beim 11mm Fußballfilmfestival.



    Das weltweit größte Fußballfilmfestival 11mm soll vom 26. bis 30. März 2020 im Kino Babylon (Berlin-Mitte) stattfinden und 55 internationale Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme präsentieren.

    Doch ob es wirklich dazu kommt, bleibt derzeit noch ungewiss. Die beiden großen Berliner Fußballvereine tragen ihre Tourniere bereits als Geisterspiele vor leeren Zuschauerrängen aus, denn die WHO klassifiziert die Coronavirus-Epidemie bereits als Pandemie ein.

    In Gesprächen mit Kinobetreibern wurde uns gestern anlässlich einer Pressevorführung mitgeteilt, dass der Einnahmeverlust enorm gestiegen ist. Deutlich weniger als 50% der Zuschauer wagen sich überhaupt noch in die Kinos. Die Auslastungsquote sei derzeit schlechter als an den heißesten Sommertagen des Vorjahres. Für Mitte März sei das Ergebnis trotz guter Filme katastrophal, während die Miet- und Fixkosten ungebremst weiterliefen.

    Bisher gibt es in Deutschland zwar erst ein viertes Opfer vom Virus, während in Frankreich bereits mehr als 10 Mal so viele Corona Tote zu beklagen sind. Deshalb werden ab sofort in Frankreich auch sämtliche Schulen geschlossen und die MIPTV in Cannes, eine der wichtigsten Messen für TV und Medien, wurde nun doch abgesagt, obwohl Anfang des Monats noch Gegenteiliges verlautet wurde.

    Auch die CinemaCon in Las Vegas, die größte Kinomesse der Welt, die am 30. März 2020 hätte starten sollen, wurde gecancelt, da US-Präsident Trump ein Anreiseverbot aus der EU und vielen anderen Ländern erlassen hat. Auch die NAB Show der National Association of Broadcasters an gleicher Stelle in den USA wird definitiv nicht im April in Las Vegas stattfinden.

    In Dänemark wurde der Spielbetrieb sämtlicher Kinos bis vorerst zum 27. März 2020 eingestellt und in Prag wird das 27. Prague International Film Festival nicht wie geplant vom 19. bis 27. März 2020 stattfinden, denn seit gestern sind in Tschechien Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen verboten worden.

    In Deutschland wurde die Grimme-Preisverleihung in Marl Ende März abgesagt und die Media Convention Berlin vom Mai auf August 2020 verschoben, während das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund | Köln dagegen nach derzeitigem Stand wie geplant von 24. bis 29. März 2020 in Köln stattfinden soll, allerdings unter strengen Auflagen. Die Teilnehmerzahl wird auf 100 Personen begrenzt und der Einlass erfolgt in Etappen.

    Auch die CinemaxX Kinos passen sich den veränderten Begebenheiten an und ermöglichen eine Belegung nur jedes zweiten Sitzplatzes, sodass genügend Abstand zwischen den Personen gewahrt bleibt.

    Die Veranstalter des 11mm Fußballfilmfestival bzw. deren Public Relation Agentur konnten wir gestern telefonisch leider nicht erreichen. In der aktuellen Pressemitteilung wird jedenfalls noch nicht auf die Virengefahr eingegangen, sondern auf das umfangreiche Programm mit diversen Premieren hingewiesen.

    Zwei Uraufführungen und 13 Deutschlandpremieren.

    Mit dem schottischen Dokumentarfilm „Real Kashmir FC“ und der Berliner Produktion „Käfigtiger“ sind auch zwei Uraufführungen darunter, hinzu kommen 13 Deutschlandpremieren und sechs Berlinpremieren.

    Weitere Highlights.

    • Festival-Eröffnung mit Dokumentation „Men of Hope“ über die Zeit von Petar Šegrt als Trainer der afghanischen Nationalmannschaft
    • Festival-Schwerpunkte „Fußballer als Schauspieler“ & „Keepers“
    • Oscar-Gewinner Asif Kapadia präsentiert als Festivalgast seine Maradona-Doku
    • Weitere Gäste: Alexandra Popp, Almuth Schult, Paul Breitner, Pierre Littbarski, Gabor Kiraly, Christopher Trimmel, Richard Golz, Andreas Luthe, Dietmar Beiersdorfer, Daniel Keita-Ruel, Jonas Hummels u.v.m.

    Eröffnet wird das 11mm-Festival voraussichtlich am Donnerstag, 26. März 2020 mit der deutschen Dokumentation „Men of Hope“. Die Kölner Filmemacher Till Derenbach und Andreas Fröhlich begleiten darin die afghanische Fußballnationalmannschaft und deren deutsch-kroatischen Trainer Petar Šegrt auf dem Weg durch die Qualifikation zum Asia Cup 2019.

    Durch einen Zeitungsartikel waren die Filmemacher auf die Geschichte des „gefährlichsten Trainerjobs der Welt“ gestoßen. „Es gab Situationen, bei denen ich wirklich um mein Leben gefürchtet habe“, so Šegrt in Berlin, „trotzdem möchte ich diese Erfahrung nicht missen, denn sie war aus sportlicher und menschlicher Sicht der Höhepunkt meiner bisherigen Trainerlaufbahn.“

    „Wir wollten in unserem Film die Hoffnung beschreiben, die Petar Šegrt und sein Nationalteam dort verbreitet haben, und das trotz Bürgerkrieg und Intrigen, an denen auch Petar Šegrt schließlich scheitert“, ergänzte Filmemacher Andreas Fröhlich in Berlin.


    11mm Jurypreis

    Zum dritten Mal vergeben die Festivalmacher den „11mm Jurypreis“. Eine Jury wählt aus insgesamt fünf Wettbewerbsbeiträgen den „Fußballfilm des Jahres“. In der Jury sitzen in diesem Jahr Katrin Müller-Hohenstein (ZDF), Jonas Hummels (DAZN), Svend Rybner (Direktor Fußballfilmfestival „Shoot!“/Kopenhagen), Aljoscha Pause (Regisseur) und Almuth Schult (Nationaltorhüterin).

    „Ein absolutes Highlight unserer Festivalgeschichte wird der Besuch des Oscar-nominierten Regisseurs Asif Kapadia, der in unserem Jury-Wettbewerb seine gefeierte Dokumentation über Diego Maradona präsentieren wird“, erklärte Festivalleiter Schmidt.


    Den feierlichen Abschluss des Festivals bildet traditionell die „11mm shortkicks-Gala“ am Festival-Montag um 19:30 Uhr. Auch dort gibt es eine prominente Jury, die den besten Fußballkurzfilm des Jahres kürt: Trystan Pütter (Schauspieler), Imke Wübbenhorst (ehemalige Bundesligaspielerin & erste Trainerin eines Männeroberligateams), Jürgen Griesbeck (Gründer streetfootballworld & Common Goal) sowie Spieler und Spielerinnen von Hertha BSC, Union Berlin und dem VfL Wolfsburg. Moderiert wird der Abend von Inka Blumensaat (NDR).

    Link: www.11-mm.de
    Quelle: Noise Film PR



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    Angesichts von weltweiten Kinoschließungen verschieben viele Filmverleiher ihre geplanten Premieren auf spätere Termine - Berlin untersagt ab sofort sogar sämtliche Veranstaltungen ab 50 Personen, dazu gehören auch Kinovorführungen.



    Die Corona-Epidemie hat weitreichende Folgen. Eigentlich handelt das Kinopublikum bereits relativ vernünftig. Man bleibt zu Hause oder sucht sich ein Kino aus, in dem es noch viele freie Plätze zu geben scheint. Die Kinobetreiber, die unter festen Fixkosten und fast leeren Filmtheatern bereits arg stöhnen, sind dabei meist zuvorkommend und bieten bei der Zuteilung einzelner freier Plätze ihre Hilfe an.

    In einigen Kinos gibt es sogar computerunterstützte Programme, die bei der Online-Auswahl jeweils einen Sitzplatz zum nächsten Kinonachbarn automatisch frei lassen, damit die Intimsphäre geschützt bleibt und sich niemand anstecken kann.

    Dennoch scheinen auch die Verleiher die Zeichen der Zeit erkannt zu haben und verschieben einige zeitnah geplante Kinostarts auf unbestimmte Zeit. Allen voran der Branchenführer Walt Disney der neben "Mulan", "New Mutants" und "Antlers" auch "Lucy in the Sky" und "Downhill" verschiebt. Darüber hinaus schließt Disney die Themenparks in Orlando, Anaheim und Paris.

    Auch Prokino verschiebt "Jean Seberg: Against All Enemies".

    Studiocanal gab am 13.3. 2020 bekannt, dass sie "Marie Curie - Elemente des Lebens" auf einen unbestimmten Termin verschieben.

    Ebenso Piffl Medien, die den Kinostart von Christian Petzolds Bärengewinner "Undine" vom 26. März auf den 11. Juni 2020 verschieben.

    Auch Port au Prince sagt die für 16. März 2020 geplante "Siberia"-Premiere ab.

    Constantin Film Verleih hat die für Sonntag geplante Premiere von "Berlin, Berlin - Der Kinofilm" abgesagt. Am offiziellen Kinostarttermin, den 19. März 2020 wird ebenfalls nicht mehr festgehalten. Ein neuer Starttermin steht noch nicht fest.

    Neue Visionen verschiebt "Über die Unendlichkeit" auf den 17.09.2020 und "Morgen gehört uns" auf Dezember. Die für nächste Woche geplante Pressevorführung fällt demzufolge aus.

    Dass der Start des 25. Bond, "Keine Zeit zu sterben", in den November verlegt wird, hatten wir bereits am 7. März 2020 verkündet.

    "Fast & Furious 9" wird sogar auf 2021 verschoben.

    In den USA wurde die Produktion zahlreicher Serien auf unbestimmte Zeit unterbrochen. Darunter befinden sich "Navy CIS", "Navy CIS: L.A.", "Chicago Fire", "Chicago P.D.", "Chicago Med""Grey's Anatomy", "Carnival Row", "The Morning Show", "Riverdale""The Good Fight" und "Grace und Frankie".

    Nach Italien hat auch Dänemark eine Schließung aller Kinos zunächst bis 27. März 2020 beschlossen.

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    Tribeca Film Festival plant neuen Termin.

    Das für den 15. bis 26. April 2020 geplante Tribeca Film Festival in New York ist ebenfalls verschoben worden und plant neuen Termin.

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    ALFILM Festival wird verlegt.

    In Berlin hatte man vor wenigen Tagen dagegen den Ernst der Lage noch nicht ganz erkannt, oder wusste nicht recht, damit umzugehen. Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sollte nämlich noch ganz regulär vom 01. bis 8. April 2020 das 11. Arabische Filmfestival Berlin - in den Kinos Arsenal, City Kino Wedding und Kino Wolf stattfinden. Übersehen wurde offensichtlich dabei, dass das Kino Arsenal gar nicht mehr zur Verfügung steht, denn es ist bereits wegen COVID-19 geschlossen.

    Inzwischen wurde endlich von der PR-Abteilung eine Entschuldigung hinterher geschickt, die eine Verlegung des Festival auf einen späteren Termin vorsieht.

    Link: alfilm.berlin
    Quelle: Christiane Dramé & Uta Rügner
    fabrikpublik / Kreatives PR- und Projektmanagement

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    11mm Fußballfilmfestival wird verschoben.

    Auch das Fußballfilmfestival wurde gestern abgesagt, um es auf die zweite Jahreshälfte 2020 zu verschieben. Noch am Freitag, den 13. März war davon noch keine Rede. Es sollte eigentlich vom 26. bis 30. März 2020 im Kino Babylon (Berlin-Mitte) stattfinden und 55 internationale Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme präsentieren.

    Link: 11-mm.de
    Quelle: Noise Film PR

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    Filmvorführungen mit mehr als 50 Zuschauern werden verboten.

    Das Achtung Berlin Filmfestival, offiziell bekannt als »achtung berlin - new berlin film award« hat bisher noch nicht offiziell auf die COVID-19-Epedemie reagiert. Es sollte aber auch erst nach Ostern ab dem 15. April 2020 für acht Tage beginnen. Alle Einschränkungen von öffentlichen Großveranstaltungen galten bisher nur bis zum 17. April 2020.

    Dies hat sich ab sofort geändert. Der Senat von Berlin erlies am gestrigen Samstag einen Erlass, der sämtliche Veranstaltungen ab 50 Teilnehmern untersagt.


    Dies gilt für Kneipen, Clubs, Spielhallen und -banken, Kinos, Theater, Konzerthäuser, Museen, Ausstellungen und ähnliche Einrichtungen und Vergnügungsstätten (darunter auch Bordelle und Sexclubs). Für Veranstaltungen mit unter 50 Teilnehmern muss eine Namens- und Adressliste erstellt werden.

    Diese Anordnung gilt auch für Filmvorführungen und gilt bis mindestens den 20. April 2020, ggf. auch länger für eine erfolgreiche Corona-Bekämpfung.


    Damit dürfte sich auch das Filmfestival zum ursprünglichen Termin erledigt haben, denn nur Restaurants und bestimmte Gaststätten dürfen in Berlin unter gegebenen Voraussetzungen geöffnet bleiben. Gesetzliche Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz.

    Link: achtungberlin.de
    Quellen: rbb | Spiegel

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    27. Trickfilmfestival Stuttgart soll virtuell stattfinden.

    Wie von uns schon gemeldet, wurde das für den 5. bis zum 10. Mai 2020 geplante 27. Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart (ITFS) aufgrund der Verbreitung des Corona-Virus abgesagt. Um den über 1.800 Filmen, die aus der ganzen Welt für die Wettbewerbe des ITFS eingereicht wurden, ein Podium zu geben, wird im Festivalzeitraum vom 5.-10. Mai 2020 eine digitale Version des ITFS geplant, sodass Wettbewerbsbeiträge als Stream bzw. als Video-on-Demand angeboten werden können.

    Somit kommt das ITFS-Publikum – lokal und weltweit – trotz Festivalabsage in den Genuss, die besten aktuellen Animationsfilme in den Bereichen Kurzfilm (Internationaler Kurzfilmwettbewerb), Langfilm (AniMovie), Studentenfilm (Young Animation) und Kinderfilm (Tricks for Kids) im Festivalzeitraum in virtueller Form zu sehen.

    Alle Wettbewerbsbeiträge des diesjährigen ITFS 2020 werden zusätzlich im nächsten Jahr beim 28. ITFS 2021 auf großer Leinwand im Kino gezeigt und juriert.

    Link: www.itfs.de/news

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    Sehsüchte wird auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.

    Aufgrund der aktuellen Gesundheitsbesorgnisse durch das Coronavirus hat auch das Internationale Studierendenfilmfestival der Filmuniversität in Potsdam-Babelsberg beschlossen, »Sehsüchte« auf unbestimmte Zeit auszusetzen. Weitere Informationen sollen im Laufe der folgenden Woche bekanntgegeben werden. Derzeit werden intern mögliche Alternativen und Wege diskutiert, mit der neuen Situation umzugehen.

    Die 49. Ausgabe des SISFF 2020 sollte unter dem Motto "Visionen" vom 22. -26. April 2020 stattfinden.

    Link: sehsuechte.de

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    UDK schließt Cafeterien, Vorlesungs- und Studienräume.

    Die Universität der Künste Berlin sieht es als ihre Pflicht an, die Gesundheit all ihrer Mitglieder zu schützen und einer weiteren Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Dies bedeutet, dass alle Gebäude ab Mittwoch, 18. März 2020, für die Öffentlichkeit und Studierende bis auf weiteres geschlossen werden.

    Diese Schließung aller Gebäude für Studium, selbstständiges künstlerisches Arbeiten, Prüfungsvorbereitungen und Werkstatttätigkeiten leitet sich aus den Besonderheiten einer künstlerischen Ausbildung ab, welche – anders als in wissenschaftlichen Lehrformaten – materialgebunden, körperbezogen und oft in intensiver physischer Begegnung stattfindet, organisiert in Gruppenarbeit oder kollektiv in den Ateliers, Werkstätten und Proberäumen.

    Link: www.udk-berlin.de

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    HDF KINO e.V. befürchtet im Fall flächendeckender Kinoschließungen eine existenzielle Bedrohung für zahlreiche Lichtspielhäuser. Dieser Schritt hätte für die Kinowirtschaft katastrophale Folgen.

    "Bereits jetzt sehen wir uns angesichts abgesagter Neustarts mit weitreichenden Folgen für die deutschen Kinos und alle anhängigen Wirtschaftsunternehmen konfrontiert," sagt Christine Berg, Vorstand HDF KINO e.V.. "Sollten die Filmtheater flächendeckend schließen müssen, wird dies für die deutsche Kinowirtschaft jede Woche zu Verlusten in Höhe von 17 Millionen Euro führen. Wir werden akute Soforthilfe benötigen und sehr schnell auf die zahlreichen Mittel, die der Bund jetzt beginnt bereitzustellen, zurückgreifen müssen. Unsere Aufgabe wird es dann sein, unsere Mitglieder in der zügigen und unbürokratischen Beantragung dieser Mittel so effektiv wie möglich zu unterstützen. Nur so werden wir Insolvenzen und anhaltende Schäden von den deutschen Kinos abwenden können," führt Christine Berg weiter aus.


    Der HDF KINO e.V. ist die zentrale Interessensgemeinschaft der Kinobetreiber in Deutschland und vertritt deren Belange gegenüber Politik und Wirtschaft. Mit mehr als 600 Mitgliedsunternehmen, die etwa 80 Prozent der deutschen Leinwände bespielen, repräsentieren wir ein breites Spektrum an Betriebstypen - von kleinen Lichtspielhäusern auf dem Land über Filmkunsttheater und mittelständische Kinos bis hin zu Multiplexen. Das Ziel des HDF ist es, die Vielfalt und Qualität der deutschen Kinolandschaft zu stärken und Filmen eine optimale Auswertung auf der großen Leinwand zu ermöglichen.

    Link: www.hdf-kino.de
    Quelle: ots by dpa

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    Schulschließungen auch in Berlin angeordnet.

    Schlimmer als Universitäts- und Kinoschließungen sind für zahlreiche Eltern die beschlossenen Schulschließungen, denn auch Kitaplätze stehen nicht zur Verfügung. Wohin mit jüngeren Kindern, die noch nicht unbeaufsichtigt allein zu Hause bleiben können. Nicht zur Arbeit zu gehen ist meist keine gute Option, denn die zukünftigen wirtschaftlichen Aussichten sehen bei einer drohenden Rezension nicht gerade rosig aus.



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    Nach Italien und Spanien verhängt nun auch Frankreich eine Ausgangssperre wegen der Corona-Pandemie.



    Das Coronavirus hat auch die Filmbranche erreicht und bereitet darüber hinaus der ganzen Kulturbranche große Sorgen, schreibt Crew United, das Netzwerk der Filmschaffenden.

    Das SARS-CoV-2 ist die offizielle Bezeichnung des im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan, Provinz Hubei, neu identifizierten Coronavirus. Das Virus verursacht die Erkrankung namens COVID-19 und ist Auslöser der Coronavirus-Epidemie 2019/2020, die von der WHO als „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ eingestuft wurde.


    „Die Lage ist ernst“, sagte Ministerpräsident Markus Söder am gestrigen Montag in einer Pressekonferenz, die ausschließlich als Livestream stattfand. Im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus hat Bayern nun sogar den Katastrophenfall ausgerufen. Das öffentliche Leben wird drastisch eingeschränkt, besonders Gastronomie und Einzelhandel kommen bis auf eine Grundversorgung zum Erliegen.

    Ähnlich sieht es in Stuttgart und vor allem in unserer Hauptstadt Berlin aus, in der seit heute starke Einschränkungen des öffentlichen Lebens vorgesehen sind. Veranstaltungen und ein Treffen von mehr als 50 Personen war bereits in den letzten Tagen verboten worden. Noch schlimmer scheint es in Frankreich zuzugehen, wo ab sofort eine Ausgangssperre herrscht. Ob unter diesen Umständen die Internationalen Filmfestspiele von Cannes im Mai wirklich noch stattfinden können, ist äußert fraglich. Inzwischen wurde bekannt, dass die Corona-Angst auch in Hollywood umgeht. Tom Hanks und seine Frau haben sich bereits in Australien mit COVID-19-Virus angesteckt.

    Auch der Deutsche Filmpreis, dessen Nominierungen letzten Mittwoch, den 11. März 2020 bekanntgegeben worden waren, hat sich zum Ablauf seiner 70. Jubiläums-Verleihung am 24. April 2020 in Berlin noch nicht geäußert. Die pompöse Gala sollte eigentlich am gleichen Abend im Ersten ausgestrahlt werden, obwohl der für die Aufzeichnung verantwortliche rbb-Sender sämtliche Großveranstaltungen aus Berlin und Brandenburg inzwischen gecancelt hat.



    Darüber hinaus haben die Berliner Festspiele gestern die nächste Absage einer hochkarätigen Kulturveranstaltung bekannt gegeben: Im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus wird das vom 1. bis 17. Mai 2020 geplante 57. Berliner Theatertreffen nicht stattfinden. Betroffen ist auch das 41. Theatertreffen der Jugend (22. bis 30. Mai 2020).

    Ausgesucht hatte eine Jury die zehn "bemerkenswertesten Inszenierungen" aus dem deutschsprachigen Raum. Erstmals
    wurde eine Frauenquote berücksichtigt, sechs von zehn eingeladenen Inszenierungen stammten von Regisseurinnen.

    Zahlreiche bekannte Theaterschauspieler, wie z.B. Lars Eidinger, der zur festen Ensemble der Berliner Schaubühne gehört, tritt regelmäßig auch in deutschen und neuerdings auch internationalen Filmen auf. Auf der letzten 70.Berlinale konnte man ihn in zwei Wettbewerbsbeiträgen in führenden Rollen sehen.

    Geschlossene Theater und Kinos sind nicht nur ein herber kultureller Verlust, sondern können existenzbedrohend für die Künstler werden, wenn die Epidemie sich bundesweit zur Pandemie ausbreitet.

    Verwunderlich ist, dass es immer noch keine einheitlich, bundesweite Regelung zu Schließungen gibt. Das föderale deutsche System erlaubt auch in Krisenzeiten individuelle Maßnahmen.



    Wie von uns gestern schon geschrieben, haben wir anhand eines Beispiels der CinemaxX-Filmtheater überprüft, wie viele der Kinos des englischen Vue-Konzerns tatsächlich in Deutschland geschlossen sind.

    Im Herzen Berlins am Potsdamer Platz finden bis zum bis zum 19. April 2020 keine Vorführungen statt. In den beiden CinemaxX-Filmtheatern in Stuttgart gilt die behördlicher Anordnung der Schließung sogar bis zum 15. Juni 2020. Offensichtlich schätzt man in Süddeutschland die Lage noch schlimmer ein, als in der Hauptstadt.

    In Dresden dagegen wurden die Saalkapazitäten basierend auf den lokalen behördlichen Vorgaben nur reduziert. Die Kinos bleiben derzeit in der ostdeutschen Stadt weiterhin geöffnet. In Hannover und Magdeburg scheint es dagegen noch gar keine Einschränkungen zu geben, und neue Kinostarts sind sogar bereits avisiert.



    In Marl am Rande des nördlichen Ruhrgebietes wurde die Verleihung des Grimme-Preises bereits abgesagt. Somit entfällt auch die Zusammenfassung der Veranstaltung im TV, die für Freitag, den 27. März 2020, ab 22:40 Uhr vorgesehen war.



    3sat sendet statt der Zusammenfassung der Veranstaltung an diesem Abend ab 22.40 Uhr die beiden mit dem diesjährigen Grimme-Preis ausgezeichneten Dokumentarfilme "Dark Eden" und "Ab 18! - Die Tochter von ...".

    Die 3sat-Koproduktion "Dark Eden" hat einen Grimme-Preis in der Kategorie Information & Kultur erhalten. Für ihren Dokumentarfilm über das weltgrößte Fracking-Terrain in Nordamerika lebte und recherchierte Filmemacherin Jasmin Herold zwei Jahre lang in Fort McMurray, der am schnellsten wachsenden Stadt Nordamerikas, und sprach mit den Menschen über deren Leben dort und den Tribut, den sie dafür zahlen.

    Michael David Beamish, der bei den Dreharbeiten zum Co-Regisseur wurde und an den Folgen der Umweltkatastrophe erkrankte, erhält gemeinsam mit Jasmin Herold den Grimme-Preis für Buch und Regie. Andreas Köhler (Kamera) und Martin Kayser Landwehr (Schnitt) sollten ebenfalls live ausgezeichnet werden.


    Nach Ausstrahlung am Freitag, den 27. März 2020, um 22:40 Uhr steht der Film für weitere sieben Tage in der 3sat-Mediathek zur Verfügung.

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    Der Film "Die Tochter von ..." aus der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Ab 18!" gewann in der Kategorie Kinder & Jugend. Ausgezeichnet werden Joakim Demmer, Verena Kurti und Chiara Minchio für Buch und Regie.

    Joakim Demmer und Verena Kuri erzählen von der jungen Argentinierin Micaela, deren Mutter entführt wurde, als sie drei Jahre alt war. Micaela wuchs bei ihrer Großmutter auf, die im Kampf um die vermissten Frauen in Argentinien zur nationalen Ikone und Mitbegründerin einer stetig wachsenden Frauenbewegung wurde. Nach Jahren, in denen sie unter Polizeischutz stand, beginnt Micaela nun ihr eigenes Leben zu leben.


    3sat zeigt "Ab 18! - Die Tochter von ..." am Freitag, 27. März 2020, um 0:00 Uhr. Der Film ist noch bis zum 5. November 2020 in der 3sat-Mediathek abrufbar unter: https://kurz.zdf.de/aPP/.

    Quelle: ots by dpa



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    Unter Vermittlung des Bundes haben mit Sachsen und Sachsen-Anhalt auch die letzten beiden Bundesländer ihre Kinos geschlossen.



    Nachdem die Länder unter Vermittlung des Bundes weitreichende, einheitliche Maßnahmen beschlossen haben, mit denen die Verbreitung des Coronavirus gestoppt werden soll, haben seit Mittwoch, den 18. März 2020 auch die Kinos in Brandenburg, Bremen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen Sachsen und Sachsen-Anhalt Verordnungen erlassen, wonach das öffentliche Leben weitgehend eingeschränkt wird. Damit sind nunmehr auch alle Kinos in Deutschland geschlossen.

    Bereits online gekaufte Karten können zumeist zurückgegeben werden oder behalten ihre Gültigkeit für einen späteren Zeitpunkt. Diese Regelung war nicht überall selbstverständlich. Das Fernabsatzgesetz und die darin enthaltene gesetzliche Regelung vom Kauf zurückzutreten, wurde von vielen Kinos nicht akzeptiert.

    Neben der grundsätzlichen Widerrufsfrist von 14 Tagen gibt es eine Reihe von Geschäften, für die zum Schutz der Anbieter kein Widerrufsrecht besteht.

    Zu diesen Ausnahmen gehört etwa der Kauf von Zeitungen, Zeitschriften und Illustrierten sowie der Kauf von Kinotickets. Diese wären nach Widerruf veraltet und deshalb nicht mehr verkäuflich.



    Ebenso gilt dies beim Kauf von Tickets für Veranstaltungen wie Konzerte, Festivals oder Sportevents und Kinovorführungen, die an einem festen Termin gebunden sind. Sie gelten als Freizeitbetätigungen nach § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB und enthalten deshalb kein Widerrufsrecht.

    Die großen Gewinner der Corona-Krise werden wohl die Streamingdienste sein. Die meisten Geschäfte sind geschlossen, weswegen entsprechend viele Menschen nicht mehr täglich zur Arbeit fahren, sondern zu Hause darauf warten, dass die Krise ihr Ende findet.

    Aber nicht nur in Deutschland und anderen europäischen Ländern sind die Kinos geschlossen. Auch AMC, die größte Kinokette der USA, hat sich dazu entschlossen, ihre Kinos als Maßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus' landesweit für mindestens sechs bis zwölf Wochen zu schließen. Der größte Konkurrent, Regal Entertainment, war dem bereits zuvor gekommen, wollte sich aber noch nicht auf einen längerfristigen Endtermin festlegen.

    Für die Zeit der Kinoschließung verweist AMC auf sein AMC-Theatres-On-Demand-Angebot, bei dem rund 3.500 Titel zum Kauf oder zur Miete online zur Verfügung stehen.

    In Deutschland hat die Kölner Rushlake Media mit einem besonderen Angebot auf die Kinoschließungen regiert. Schon bislang war der VoD-Dienst "Kino on Demand" eng mit den Kinos verknüpft. Denn von jedem Online-Film-Abruf floss ein Teil der Leihgebühr den mit dem Konzern kooperierenden Partnerkinos zu.

    Bis zum 31. März 2020 werden nunmehr fünf Euro für jeden Neukunden ohne Abzug direkt an die in Corona-Zeiten notleidenden Kinos weitergeleitet, so Philipp Hoffmann, Geschäftsführer von Rushlake Media. Mit der jetzt gestarteten Aktion helfe man, "den wirtschaftlichen Schaden ein wenig einzudämmen".

    Auch Grandfilm bietet seine Filme über Vimeo als Stream an - und hat angekündigt, die Einnahmen 50/50 mit den Kinos zu teilen, die die Grandfilm-Titel regelmäßig zum Start einsetzen.

    In China dagegen, wo der Corona-Ausbruch zuerst stattfand, scheint das Schlimmste überstanden zu sein, sodass zumindest in der autonomen Region Xinjiang zaghaft wieder erste Kinos geöffnet haben.

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    In Deutschland und in den meisten Nachbarländern verdoppelt sich gerade fast täglich die Anzahl der Infizierten und die Not macht die Veranstalter erfinderisch.

    Nach der Absage der für den 13. bis 18. Mai 2020 geplanten 66. Ausgabe der Kurzfilmtage Oberhausen, prüfen die Veranstalter nun, welche der geplanten Programme online durchgeführt werden können. Hauptaugenmerk liegt hierbei auf den fünf Wettbewerben.

    Festivalleiter Lars Henrik Gass: "Wir sind der Auffassung, dass die Vermittlung von Kultur auch in einer gesellschaftlichen Krise aufrechterhalten werden kann und muss, und dass wir gefordert sind, kreative Lösungen dafür zu finden. Wir prüfen gerade, welche unserer geplanten Programme online angeboten und welche auf das kommende Jahr verschoben werden können, aber auch, welche entfallen müssen. Es stellen sich technische, rechtliche und logistische Fragen. Es geht um einen ganzen Jahrgang aktueller Kurzfilme, der sonst verloren ginge."


    Link: www.kurzfilmtage.de

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    Der Livestream des Deutschen Hörfilmpreises musste dagegen wieder gecancelt werden, nachdem die für den 17. März 2020 geplante Gala bereits abgesagt worden war. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) kündigte daraufhin eine Veranstaltung ohne Publikum an, die im Internet per Livestream übertragen werden sollte.

    Weil die Übertragung per Livestream ein umfangreiches Team erfordert, musste die Verleihung jetzt ganz ausfallen, da Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen von den Behörden nicht erlaubt werden.

    Die Gewinner des 18. Deutschen Hörfilmpreises werden ihre jeweilige „ADele" in einem anderen Rahmen erhalten. Weitere Informationen folgen, sobald die Lage wieder eine gesicherte Planung zulässt.

    „Wir bedauern diese weitere Absage zutiefst“, sagte DBSV-Präsident Klaus Hahn. „Aber nun steht die Überwindung der Corona-Krise im Vordergrund und wir wünschen allen beste Gesundheit.“


    Link: www.deutscher-hoerfilmpreis.de
    Quelle: SteinbrennerMüller Kommunikation

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    50. Kinokongress in Baden Baden 2020 wird auf 2021 verlegt.

    Eines der zentralen Treffen der deutschen Kinobranche, das 50. Jubiläum des HDF-Kinokongresses, veranstaltet von Forum-Film in Baden Baden, muss leider in diesem Jahr ausfallen und wird auf 2021 verlegt, obwohl das Seminarprogramm für Kino 2020 bereits fest stand. Unter dem Motto: „Gemeinsam die Zukunft der Kinos gestalten“, sollte das Event vom 21. bis 24. April 2020 stattfinden.

    Links: kinokongress.de/startseite | www.hdf-kino.de

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    Informationen über eine Verschiebung des Deutschen Filmpreises, der am 24. April 2020 im Palais am Funkturm in Berlin von der Deutschen Filmakademie ausgerichtet werden sollte, liegen immer noch nicht vor. Immerhin sollte eigentlich Kulturstaatsministerin, Monika Grütters, den höchstdotierten deutschen Filmpreis, die LOLA, persönlich überreichen.

    Erstmals war geplant eine Lola in der Kategorie "Beste visuelle Effekte und Animation" zu vergeben, denn visuelle Effekte gehören inzwischen zum Standardrepertoire erfolgreicher Filmproduktionen und werden immer wichtiger.

    Während der Regierende Bürgermeister von Berlin angesichts der exponential steigenden Coronafälle langsam die Geduld verliert und wie in Frankreich über eine Ausgehsperre für die Berliner nachdenkt, weil sogar privat und illegal zu sogenannten Coronapartys eingeladen wird, regt sich bei der Deutschen Filmakademie noch gar nichts. Offensichtlich ist man sich über den Ernst der Situation noch nicht einig oder hofft auf ein Wunder, um eine Absage zu vermeiden.

    Das Robert Koch-Institut (RKI) informiert jedoch täglich über die aktuelle Lage der Corona-Fälle und rechnet in Deutschland sogar mit bis zu 10 Millionen Infizierten.

    Links: www.deutsche-filmakademie.de | www.deutscher-filmpreis.de

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    Trotz der vielen Absagen findet eine Übertragung dennoch statt. Mit Hilfe des deutsch-französischen Kultursenders ARTE, wird seit gestern Abend live aus der Berliner Clubkultur-Szene elektronische Musik gestreamt. Allerdings ohne Publikum, denn seit Freitag, den 13. März 2020 wurde das gesamte Berliner Nachtleben behördlich stillgelegt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu unterbinden.

    Somit sind nicht nur die Filmtheater in ihrer Existenz gefährdet, sondern auch die gesamte Berliner Clubkultur steht vor der größten Herausforderung ihrer Geschichte.

    Damit sind mehr als 9.000 Mitarbeiter*innen, sowie zehntausende Kunstschaffende schlagartig ohne Beschäftigung und die vielen, für Berlin identitätsstiftenden Orte stehen vor dem Ruin. Als Antwort darauf, dass in Berlin die Clubs geschlossen sind und auch der Rest der Welt in Quarantäne sitzt, unterstützen sich Berliner Clubs, Veranstalter*innen und Künstler*innen untereinander und starteten ab Mittwoch, den 18.03.2020 den größten virtuellen Club der Welt: #UnitedWeStream.

    Ab 19 Uhr wird es einen täglichen Live-Stream aus Berliner Clubs wie z.B. dem Watergate, Tresor, Kater Blau, Rummels Bucht, Griessmuehle, Sage Club, Salon zur Wilden Renate, Sisyphos, Anomalie, Zur Klappe uvm. geben. Nähere Infos gibt es auf der gemeinsamen Streamingplattform unitedwestream.berlin, um auf die Spendensammlung aufmerksam zu machen.

    Auch in den kommenden Wochen zeigen sich die Berliner Clubs solidarisch und werden in Zusammenarbeit mit ARTE concert täglich ihre virtuellen Türen öffnen und jeweils bis Mitternacht ein mehrstündiges Programm bieten.



    Initiiert wurde der Live-Stream von der Clubcommission Berlin– Verband der Berliner Club-, Party -und Kulturereignisveranstalter e.V. damit die Party wenigstens in Zeiten des Corona-Virus' online weitergehen kann!

    Links: www.clubcommission.de | www.unitedwestream.berlin



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    Im Kampf gegen die Corona-Krise gibt es weitere Absagen und Verschiebungen sowie Soforthilfe für Kleinunternehmen und Solo-Selbstständige.



    In Deutschland steigt die Zahl der Coronavirus-Fälle jetzt schneller an als in Italien. Den steilsten Anstieg gab es in Berlin mit 60 Prozent bei Menschen über 60 Jahre. Eine Ausgangssperre soll es in Berlin zwar vorerst nicht geben, dafür sind aber Einlasskontrollen bei großen Lebensmitteldiscountern geplant, die bei Überfüllung die Hamsterkäufe abriegeln sollen.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel will dennoch mit den Ministerpräsidenten der Ländern noch am kommenden Sonntag über Ausgangssperren in der Corona-Krise beraten.

    Der Berliner Senat hat am Donnerstag bekannt gegeben, 600 Millionen Euro Soforthilfe für Kleinunternehmen und Solo-Selbständige bereitzustellen, wahrend die USA sogar ein Gesetz zur Kriegswirtschaft reaktivieren wollen, um beispielsweise bestimmte Firmen zur Produktion von Schutzmasken umfunktionieren zu können.

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    Das Erich-Pommer-Institut in Potsdam-Babelsberg wird ein Teil seiner geplanten Seminare, die aufgrund der Corona-Epidemie leider nicht persönlich auf engem Raum stattfinden können, im April als Webinar anbieten.

    Durch Livestreams der Referierenden können Sie aus dem Home Office die Weiterbildungen verfolgen und durch die Chat-Funktion Fragen an die Referent*innen stellen.

    Folgende Webinare können jetzt gebucht werden:

    • 02.04. | Mitarbeiterdatenschutz: Überwachung vs. Datenschutz
    • 21.04. | Urheberrechtliche Vertragsanpassungsansprüche in der Praxis
    • 28.04. | Writers' Room: Strukturelle und rechtliche Aspekte

    Das EPI verfolgt die aktuellen Entwicklungen und wird rechtzeitig entscheiden, ob auch die für Mai und Juni 2020 geplanten Seminare durch Webinare ersetzt werden müssen.

    Link: www.epi.media/home/

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    Um die Gesundheit der Studierenden soweit es geht gewährleisten zu können, finden Teamtreffen an der Filmuniversität Babelsberg nur noch auf digitalem Weg statt. Auch das Filmfestival "SEHSÜCHTE" wird nicht vom 22. bis 26. April 2020 stattfinden, sondern auf den 23. - 27. September 2020 verlegt.

    Links: www.filmuniversitaet.de | sehsuechte.de

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    Universal Pictures wird wegen der in den USA geschlossenen Kinos anstehende Filmstarts zeitgleich mit dem eigentlichen Kinostarts zum Streaming anbieten, wie der US-amerikanische Dachkonzern NBC Universal mittteilte.

    Der erste Film, der via sogenanntem »Day-and-Date-Release« on-Demand verfügbar sein wird, ist der Animationsfilm "Trolls World Tour". Der Kino- und Streaming-Start erfolgt am 10. April in den USA und am 23. April 2020 in Deutschland.

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    Sony Pictures bekennt sich zwar offiziell weiterhin zum Kinozeitfenster - wird aber dennoch Universal folgen und ab dem 24. März 2020 den Actionfilm "Bloodshot" mit Vin Diesel für 19,99 Dollar nur digital auswerten.

    In Europa überlegt dagegen die Schweiz über ein Verbot von Video-Streaming nach. Jedoch nicht um geschlossene Kinos zu schützen, sondern um die Netzinfrastruktur nicht zu überlasten.

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    Kontraproduktiv und nahezu populistisch ist dagegen die Entscheidung von 3sat und ZDF, nach der Absage der diesjährigen Oberhausener Kurzfilmtage, auch die dazu begleitende Kurzfilmreihe im 3sat TV-Sender zu canceln.

    Mittlerweile haben deshalb 13 deutsche Filmverbände wie die AG DOK, die AG Kurzfilm und der Verband der deutschen Filmkritik in einem Offenen Brief an ZDF-Intendant Thomas Bellut gegen die Streichung des Kurzfilmsendeplatzes bei 3sat protestiert.

    Unterstützung erhalten die Verbände in ihrer Forderung u.a. von Dutzenden Filmemachern, die sich in eigenen Statements äußern. So erklärt beispielsweise Edgar Reitz:

    "Ich finde es einen Skandal, wie sich die öffentlich-rechtlichen Sender ihrer kulturellen Verantwortung entziehen. Im Falle des Kurzfilms ist es darüber hinaus ein Zeichen von Ignoranz und Phantasielosigkeit." Christoph Hochhäusler erklärt: "Innovation ist auch und gerade im deutschen Film ohne den Kurzfilm nicht denkbar. Im Netz explodiert die Kreativität kurzer Formen, allein es fehlt oft an der richtigen Rahmung, den besten Arbeiten zu Sichtbarkeit zu verhelfen und ihren Macher*innen die Weiterarbeit zu ermöglichen. Es stünde dem öffentlich-rechtlichem Rundfunk gut zu Gesicht, hier tätig zu werden."


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    Der EFA Young Audience Award streicht seine für den 26. April 2020 in 40 Ländern geplanten Filmvorführungen und geht online. Mehr dazu auf der brandneuen YOUNG AUDIENCE AWARD website!

    European Film Academy e.V.
    Kurfürstendamm 225 / 10719 Berlin

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    Die Filmland MV hat die ursprünglich für die vom 5. bis 10. Mai 2020 terminierte 30. Jubiläumsausgabe des Filmkunstfestes Mecklenburg-Vorpommern abgesagt.

    Volker Kufahl, Geschäftsführer der veranstaltenden Filmland MV und Künstlerischer Leiter des Festivals: „Die gesundheitlichen Risiken für unsere Gäste und Mitarbeiteri*nnen sind auch im Mai zu hoch. Außerdem ist eine sinnvolle Vorbereitung des Festivals nicht mehr möglich“.

    Wie und wann es weitergeht, wird rechtzeitig bekannt gegeben.

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    Beim Cannes Filmfestival bleibt man derzeit noch optimistisch. Gleichwohl ist es bei der derzeit geltenden Ausgangssperre in Frankreich und dem EU-Einreiseverbot nicht unbedingt realistisch, zu hoffen, dass das Cannes Film Festival und der Marche du Film wie geplant vom 12. bis 23. Mai 2020 stattfinden kann. Deshalb wird nun ein virtueller Filmmarkt geplant, der parallel stattfinden kann.

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    Der Rise & Shine Weltvertrieb hatte auf dem letzten DOK Leipzig Festival die jordanische Dokumentation "Waterproof"über Frauen präsentiert, die sich als selbständiger Handwerksbetrieb in einem arabischen Land betätigten, und dafür viel Aufmerksamkeit erhalten.

    Hier der Trailer:



    Da der Film derzeit in keinem Kino gezeigt werden kann, wird die Doku für einen befristeten Zeitraum auf Vimeo für 9,99 EUR (Mietpreis für 72 Stunden) zur Verfügung gestellt und der Gewinn zu 50/50 mit kooperierenden Independent-Kinos geteilt.

    Link: vimeo.com/ondemand/waterproof



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    Absage von Dreharbeiten auf Privatgelände ist von keiner offiziellen Stelle juristisch gesichert und geschieht auf eigene Haftung der Produzenten.



    Bei Dreharbeiten arbeiten Teams von 70-100 Leuten auf engstem Raum zusammen, Schauspieler umarmen sich, küssen sich, Requisiten gehen durch Hände, Maskenbildner, Garderobieren, Tonassistenten im Vollkontakt mit den Schauspielern. Drehen zwingt dazu, sich zu berühren. Drehen zwingt dazu, sich zu verbinden. Drehorte sind ein idealer Hub und ein Fest für jeden Virus. Und nach getaner Arbeit gehen alle nach Hause und treffen auf ihre Liebsten oder Freunde.

    Mit dieser drastischen Schilderung appelliert der Münchner Filmregisseur und Filmeditor Markus Goller an die Behörden, sofort alle Dreharbeiten zu stoppen.

    Einerseits sollen alle möglichst zu Hause bleiben, sich nicht mit anderen treffen. Es soll jegliche Ansammlung von Menschen vermieden und verhindert werden. Andererseits stellt sich die Frage, warum wird noch weiter gedreht?

    Wenn nicht von den Behörden sofort der Riegel vorgeschoben wird, befinden sich alle Produzent*Innen, die gerade drehen, in einem absoluten moralischen und existentiellen Desaster, denn dies hat existentielle wirtschaftliche Konsequenzen, die alleine bei den Produktionen haften bleiben, weil kein Rettungsschirm jemals für genehmigte Arbeit, sprich Drehs aufgehen wird. Dazu bräuchte es ein offizielles Drehverbot, das es nur in einigen Bundesländern gibt, das aber nicht auf privatem Gelände von Studios zutrifft, so Markus Goller.

    Eine unfassbare Situation.

    Sogar wenn es zu Ausgangssperren kommen sollte, sind Filmschaffende Arbeitnehmer, die zu ihrer Arbeit pendeln müssen, ob sie wollen oder nicht. Jedenfalls solange die Drehs vom Staat und den Behörden genehmigt sind.

    Auch X Filme Creative Pool aus Berlin ist bestürzt, unter diesen Umständen weiterzudrehen. In einer Stellungnahme haben sich am gestrigen Freitag die Produzentinnen, Produzenten, Producerinnen und Producer der Film- und Fernsehproduktionsfirma zur Corona-Krise geäußert.

    Die Grundhaltung aller Produktionen bei X Filme Creative Pool GmbH ist, das persönliche Risiko für Kollegen und Mitarbeiter auszuschließen und alles dafür zu tun, um die Verbreitung dieser bedrohlichen Krankheit einzudämmen. Man teilt die Sorgen um die Filmschaffenden an den Sets und um das Allgemeinwohl, doch leider ist diese persönliche Haltung aktuell nicht vereinbar mit der Situation in der freien Filmwirtschaft.

    In Berlin werden Dreharbeiten auf Privatgelände und auf öffentlichen Plätzen aktuell größtenteils weitergeführt. Ebenso werden Dreharbeiten in Studios in Bayern und Köln teilweise noch weitergeführt, oder nur auf Risiko der Produzenten abgebrochen, da es an klaren behördlichen Aussagen fehlt und die aktuell beschlossenen Hilfsmaßnahmen von staatlicher Seite größtenteils in der Filmwirtschaft nicht oder nur schwer anwendbar sind.

    "Wir sind darüber bestürzt und finden es selbst unverantwortlich, unter diesen Umständen an den Drehorten weiterzudrehen. Wir suchen seit Tagen verzweifelt nach Lösungen und kämpfen darum, unsere Dreharbeiten für die Dauer der größten Bedrohung und Unsicherheit durch den Corona- Virus einstellen zu können, doch so lange uns von keiner offiziellen Stelle juristisch gesichert jegliche Dreharbeiten untersagt werden, sind wir als deutsche Filmproduzenten nicht in der Lage, einen Drehabbruch auf eigene Initiative und Haftung durchzuziehen, ohne Schäden in Millionenhöhe und damit das Überleben der Firma zu gefährden. Dieses finanzielle Risiko können wir auch gegenüber den vielen Arbeitskräften, Freiberuflern und Festangestellten, die von unseren Produktionen abhängig sind, nicht verantworten. Gleichzeitig wollen weder die Behörden noch andere Stellen die Verantwortung übernehmen, um beispielsweise durch einen behördlichen Drehstopp den Zugang zu staatlichen Hilfen garantiert zu ermöglichen", so die Berliner Produktionsfirma.


    Es gibt keine einheitlichen Regelungen.

    Ein generelles Drehverbot bundesweit muss ausgesprochen werden, doch die zuständigen Institutionen pendeln zwischen Hilflosigkeit und Ignoranz. Dabei müssen wir vielleicht davon ausgehen, dass wir gesellschaftlich ein Jahr im Ausnahmezustand verbringen müssen, schreibt auch Crew United.

    Die Film Commisssion Region Neckar-Alb appelliert auf Ihrer Website an die Vernunft, während der Senat der Hansestadt Hamburg, die derzeit in Deutschland den höchsten Corona-Infiziertheitsstand pro Einwohner hat, in einem Statement antwortet, dass sich bei Drehaufnahmen wesentlich weniger Menschen an einem Ort befinden als zum Beispiel bei einer Kinovorführung, wo oft Hunderte nebeneinander in einem Saal sitzen.

    Deshalb hat die Hansestadt Hamburg beschlossen, Veranstaltungen mit Publikum wie Kino, Theater oder Konzerte zu untersagen, das Proben und Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler in ihren Räumen aber weiter zu gestatten.


    Kurz gesagt: 50 Filmschaffende im Studio sind legal bei der Arbeit, 15 Filmschaffende auf der Straße sind eine Veranstaltung. Das erste darf sein, das zweite nicht, obwohl beide dasselbe tun. Juristen können dieses Paradoxon erklären, alle anderen dürfen da ruhig schon mal verwirrt sein.

    Links: www.crew-united.com | www.x-filme.de
    Quellen: Blickpunkt:Film | Crew United



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    32. FILMFEST DRESDEN wird September verschoben und das DOK.fest München 2020 findet nur als Online-Festival statt.



    Vor dem Hintergrund der aktuellen Lage in Bezug auf das neuartige Coronavirus hat das Dresdener Festivalteam in Abstimmung mit den Hauptförderern beschlossen, das 32. Filmfest Dresden auf den 8. bis 13. September 2020 zu verschieben.

    Aber auch in Berlin wird die Lage immer schlimmer und die Anzahl der Infizierten steigt exponential. Baumärkte, die am Samstag noch nicht geschlossen hatten - wenngleich sie die Kauflustigen nur in Etappen und strikt nach Anweisung hineinließen - dürfen ab Montag auch in unserer Region nicht mehr öffnen.

    Immerhin konnten wir ausgerechnet dort am frühen Nachmittag noch frisches Brot und Kuchen erstehen, während bei einem großen Lebensmitteldiscounter zwar sämtliche Kassen besetzt waren, doch die Kundschaft fehlte, denn in den Regalen herrschte teilweise gähnende Leere. So waren beispielsweise sämtliche Vitamin-, Apfel- und Orangensäfte ausverkauft.

    In Dresden bedauert die sächsische Kulturministerin Barbara Klepsch zumindest die Verschiebung des 32. Filmfest Dresden: „Als Schirmherrin dieses besonderen Formats bin ich sehr betrübt, dass das Festival nicht vom 21.-26. April 2020 stattfinden kann. Ich danke allen, die an der Organisation des Festivals beteiligt sind und hoffe, dass wir im Spätsommer in den Genuss der Veranstaltung kommen können.“

    Auch Festivalleiterin Sylke Gottlebe erklärte: „Wir bedauern sehr, dass angesichts der dramatischen Entwicklungen diese Entscheidung auch aus Verantwortungsgefühl unseren Gästen und Mitarbeiter*innen gegenüber unumgänglich ist. Uns liegt sehr am Herzen, den Filmschaffenden und ihren Werken eine öffentliche Plattform und dem Publikum die gewohnte Festivalatmosphäre zu bieten, und wir hoffen, diesen Ansprüchen mit einer Verschiebung in den September gerecht zu werden.“


    Ob das Festivalprogramm im September wie geplant oder aufgrund von Terminverschiebungen eventuell mit Einschränkungen stattfindet, wird derzeit von den Festivalorganisator*innen eingehend geprüft. Informationen zu etwaigen Auswirkungen der Verschiebung auf z.B. Einreichungen, Akkreditierungen und Reiseplänen hat das Festivalteam hier zusammengestellt.

    Als Reaktion auf die weltweiten Absagen von namhaften Filmfestivals ist seit Montag, den 16. März 2020, ein neues Online-Kurzfilmfestival mit dem Titel "MY DARLING QUARANTINE" an den Start gegangen, das auf der Plattform Talking Shorts (https://talkingshorts.com/) veranstaltet wird.

    Initiiert von Enrico Vannucci, dem Kurzfilmberater der Internationalen Filmfestspiele von Venedig und umgesetzt von u.a. Mitarbeiter*innen des Filmfest Dresden, wurde das Festival innerhalb kürzester Zeit von Expert*innen aus aller Welt unterstützt, darunter Programmer*innen aus Cannes, Locarno, der Berlinale, dem Filmfest Dresden, dem Kurzfilm Festival Hamburg sowie Vienna Shorts aus Wien.

    In jeder Woche kann das Publikum auf der Plattform Talking Shorts aus einer hochkarätigen Auswahl vorwiegend dystopischer Filme für seinen Lieblings-Kurzfilm der Woche abstimmen und über die vom MDQSFF eingerichtete GoFundMe-Seite spenden.

    Hier ein Filmbeispiel by Ellen Sampson:

    Ein Film über eine fast menschenleere, nahezu ausgestorben wirkende Landschaft, in der die aufgenommenen Brücken kaum noch eine Daseinsberechtigung zu haben scheinen.




    50% der von den Festivalbesucher*innen gespendeten Gelder gehen an die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen, die weltweit tätig ist. Die anderen 50% werden Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden gespendet, die durch COVID-19 in ihrer Existenz bedroht sind.

    Link: www.filmfest-dresden.de
    Quelle: Noise Film PR

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    Auch die 35. Ausgabe des DOK.fest München, terminiert vom 6. bis 17. Mai 2020, wird aufgrund der Corona-Krise nicht in gewohnter Form stattfinden. Eine terminliche Verschiebung des Festivals ist nicht möglich. Die Organisatoren haben daher beschlossen, das Festival online stattfinden zu lassen – als DOK.fest München@Home 2020.

    Festivalleiter Daniel Sponsel: "Ein Festival lebt vom interkulturellen Austausch, von persönlichen Begegnungen vor Ort. Dieser Aspekt fällt für die Edition 2020 unersetzlich weg. Aber wir wollen mit dem Onlinefestival ein Zeichen setzen, dass die Kultur ein wichtiger Aspekt unseres gesellschaftlichen Austauschs und Zusammenhalts ist und unbedingt weiter stattfinden muss, wenn aktuell auch in anderer Form. Wir haben jetzt schon zahlreiche Zusagen von den Rechteinhaber*innen der Filme, die regulär auf dem Festival laufen sollten. Sie werden auch bei DOK.fest München@Home 2020 dabei sein.

    Vor allem danken wir unseren beiden wichtigen Förderern, dem Bayerischen Digitalministerium und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München, dass sie uns bei diesem neuen Weg solidarisch zur Seite stehen."


    Die Digitalisierung ermöglicht es, das Festival in 2020 virtuell durchzuführen. Die besonderen Umstände in diesem Jahr können dazu genutzt werden, Erfahrungen damit zu sammeln. In den kommenden Jahren kann das DOK.fest München mit digitalen Zusatzangeboten noch attraktiver und moderner gestaltet werden, um somit neue Zuschauergruppen zu erschließen.

    Andererseits sinkt dadurch aber auch die Hemmschwelle, Filmfestivals vielleicht in ferner Zukunft nur noch virtuell durchzuführen, was das Ende des regulären Kinobetriebes zugunsten einer reinen Online-Auswertung beschleunigen würde, so die Meinung des BAF e.V. und seine Befürchtungen zu dystopischen Visionen.

    Allerdings drosseln Online-Anbieter wie Netflix in der Corona-Krise schon jetzt vorübergehend ihre Videoqualität in Europa, sodass echte 2K- oder sogar 4K-Qualität nicht mehr übertragen wird. Weitere Drosselungen werden erwartet, wenn das Internet weltweit durch Home-Office und zusätzliche Dienste überlastet werden würde. Dann nützt auch der schönste HD- oder Ultra-HD-Fernseher zu Hause nichts mehr und alle wollen schnell wieder zurück in die Kinos, wo die Bilder nicht nur das Laufen lernten, sondern gute Qualität auf großer Leinwand bieten.

    Link: www.dokfest-muenchen.de



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    Unterstützungsangebote von Bund und Ländern für Fördernehmer*innen und Branche sowie ein Überblick über aktuelle Medien-Trends.



    Das Medienboard Berlin-Brandenburg hat auf seiner Webseite jetzt Hilfsangebote für Fördernehmer*innen und Branche im Zuge der Corona-Krise zusammengetragen. Darüber hinaus gibt die aktuelle Webseite des Medienboards einen Überblick über aktuelle Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern, die wir bei uns im gesamten Umfang nicht wiedergeben können.

    Link: www.medienboard.de/foerderung-film/corona


    Die Mehrzahl der Unterstützungsangebote sind allerdings Kredite und keine Zuschüsse, sodass die meisten Beschäftigten in der Kreativwirtschaft wohl leer ausgehen werden, da sie kaum in der Lage sind Kredite zurückzuzahlen.

    Den Länderförderungen in Deutschland ist klar, dass die Corona-Krise die gesamte Film- und Medienbranche vor existentielle Herausforderungen stellt. Es liegt im höchsten Interesse aller Förderer, die gesamte Branche mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln in dieser Krise bestmöglich zu unterstützen.

    Man steht im engen Austausch mit der Bundes- und allen Länderförderern, den Ländern Berlin und Brandenburg und den Aufsichtsgremien, um zeitnah und so unbürokratisch wie möglich, Hilfsmaßnahmen auf den Weg zu bringen.

    Geschlossenen kleinen Filmkunsttheater, die bereits schon zuvor immer am Existenzminimum vorbeischrammten, dürfte das nur ein geringer Trost sein, da die fälligen Mieten seitens der Vermieter wohl kaum gestundet werden.

    Die Online Plattformen machen dagegen zurzeit das Geschäft ihres Lebens. Die Beratungs- und Forschungsgruppe Goldmedia veröffentlicht regelmäßig Analysen zum Streamingmarkt. Ihre aktuelle Studie bestätigt das weitere Wachstum: Bis 2024 werden die Streamingumsätze in Deutschland auf 6,5 Mrd. Euro steigen zu Lasten der Kinobetreiber.

    Der Report auf www.Goldmedia.com enthält Analysen und Prognosen für die Bereiche Pay-VoD (kostenpflichtiges Video-on-Demand), AVoD (werbefinanziertes VoD) und TV-Livestreaming über OTT- (Over-the-Top-) Services.

    Pay-VoD und AVoD wachsen 2020 um mehr als 20 Prozent.

    Für das Jahr 2020 prognostiziert Goldmedia im deutschen Pay-VoD-Markt einen Gesamtumsatz von rund 2,9 Mrd. Euro und damit ein Wachstum gegenüber 2019 um 18 Prozent. Die abonnementfinanzierten Streamingdienste (SVoD) werden demnach gegenüber 2019 bis zu 355 Mio. Euro mehr einnehmen. Für den Online-Kauf von Videos (EST, Electronic Sell Through) ist eine Steigerung um rund 61 Mio. Euro zu erwarten. Das Geschäft mit Online-Leihvideos (TVoD) hingegen wird sich vergleichsweise weniger stark entwickeln und 2020 nur um rund 26 Mio. Euro wachsen.

    Auch der werbefinanzierte VoD-Markt legt kräftig zu: Goldmedia rechnet für das Jahr 2020 mit einem Wachstum von 20 Prozent und einem Gesamtumsatz von rund 1,5 Mrd. Euro. Das sind 242 Mio. Euro mehr als 2019 und bereits rund ein Drittel der aktuellen TV-Werbeumsätze.*

    *Prognose TV-Werbeumsätze (Netto) 2019 lt. VAUNET: rd. 4,5 Mrd. Euro

    Internationale Anbieter dominieren den deutschen Streamingmarkt.

    Amazon und Netflix waren 2019 wie bereits in den Vorjahren die Platzhirsche im deutschen Pay-VoD-Markt: Bei den VoD-Abos erzielten die US-Anbieter einen Marktanteil von 35 Prozent (Prime Video von Amazon) bzw. 25 Prozent (Netflix). Im Markt für Online-Käufe und -Leihvideos erreichte Amazon mit Prime Video sogar einen Anteil von 66 Prozent, mit großem Abstand gefolgt von Google Play mit einem Marktanteil von nur 13 Prozent.

    Im deutschen AVoD-Markt vereinen die US-Angebote YouTube und Facebook zwei Drittel des Werbemarktes auf sich: YouTube erreichte 2019 einen Umsatz-Marktanteil von 41 Prozent und Facebook von 25 Prozent. Die Vermarktungstöchter der beiden großen privaten TV-Gruppen ProSiebenSat.1 Media SE und Mediengruppe RTL Deutschland erzielten zusammen einen Anteil von 26 Prozent.

    TV-Livestreaming über OTT-Services wird immer beliebter

    Ein weiterer Trend im Streamingmarkt ist die wachsende Nutzung von Live-TV auf Over-the-Top-Plattformen. Schon 13 Mio. Personen (14+) nutzten 2019 in Deutschland entsprechende Angebote von TV-Sendern, Telekommunikationsunternehmen oder speziellen OTT-Anbietern wie Zattoo oder Waipu (Digitalisierungsbericht Video 2019). Mit MagentaTV und Joyn gibt es seit 2019 neue ambitionierte OTT-Only-Angebote. Diese sind für die Nutzer vor allem deshalb attraktiv, weil sie keine dauerhafte Vertragsbeziehung eingehen müssen.

    Link: www.goldmedia.com/studien

    Goldmedia
    Goldmedia ist eine Beratungs- und Forschungsgruppe mit dem Fokus auf Medien, Entertainment und Telekommunikation. Die Unternehmensgruppe unterstützt seit 1998 nationale und internationale Kunden bei allen Fragen der digitalen Transformation. Das Leistungsspektrum umfasst dabei die Bereiche Consulting, Research sowie Politikberatung. Standorte sind Berlin, Düsseldorf und München.

    Link: www.Goldmedia.com



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    Die italienische Schauspielerin Lucia Bosè verstarb in ihrer Wahlheimat Spanien am Corona-Virus.



    Seit 14 Jahren existiert nun unser BAF-Filmtagebuch und seit 11 Jahren erinnern wir normalerweise am Totensonntag im November, einem beweglichen Feiertag der evangelischen Kirchen, der am letzten Sonntag vor Advent zelebriert wird, an jene Personen aus der Schauspiel-, Film-, Fernseh- und Medienbranche, die von uns gegangen sind.

    Anlässlich der Corona-Krise wollen wir jedoch eine Ausnahme statuieren und bereits heute einen Nachruf auf die erste Schauspielerin, die offiziell an den Folgen von COVID-19 verstarb, vorab veröffentlichen.

    Lucia Bosè
    Die italienische Schauspielerin Lucia Bosè, eine der ersten Diven des italienischen Nachkriegskinos, verstarb in Zeiten der Corona-Krise am gestrigen Montag, den 23. März 2020, im Alter von 89 Jahren an den Folgen von COVID-19 in ihrer Wahlheimat Spanien wie ihr Sohn Miguel, ein in Spanien und Italien bekannter Popstar, auf Twitter mitteilte.

    Bosè, deren richtiger Name Lucia Borloni war, wurde am 28. Januar 1931 in Mailand als Tochter einer Arbeiterfamilie geboren. Mit 12 Jahren fing sie bereits selbst an zu arbeiten, in dem sie Botengänge für eine Anwaltskanzlei erledigte. 1947 nahm sie an der ersten Wahl zur Miss Italien teil, bei der sie gegen Konkurrentinnen wie Gianna Maria Canale, Eleonora Rossi Drago und sogar Gina Lollobrigida den Titel erringen konnte.

    Ins Filmgeschäft kam sie, nachdem der Regisseur Luchino Visconti sie in einer Konditorei in Mailand entdeckt hatte und sich mit ihr anfreundete. Bald darauf spielte sie in Filmen großer italienischer Regisseure wie z.B. in Michelangelo Antonionis "Chronik einer Liebe" von 1950, "Die Dame ohne Kamelien" (1953) und in Federico Fellinis "Satyricon" von 1969.

    Später zog sie nach Spanien, nachdem sie den spanischen Stierkämpfer Luis Miguel Dominguín geheiratet hatte, von dem sie sich jedoch 1967 wieder scheiden ließ. Ihre Wahlheimat blieb aber Spanien.

    Eine umfassende Übersicht von weiteren verstorbenen Persönlichkeiten listet Wikipedia unter dem Eintrag Nekrolog 2020 auf.



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    Als Reaktion auf den Coronavirus wird Paramount "The Lovebirds" nicht mehr im Kino auswerten, sondern die Rechte an Netflix abtreten.



    Derzeit drosseln fast alle Videostreamingdienste ihre Datenmengen in Europa, um die Netze in der Coronavirus-Krise zu für Home-Office-Tätige entlasten.

    Netflix hat mit der Drosselung angefangen, dann folgte Youtube mit der Vorgabe die Bildqualität zunächst für 30 Tage zu verschlechtern: Videos sollen grundsätzlich in SD-Auflösung statt in HD-Qualität übertragen werden. Netflix und Amazon Prime Video wollen den Datendurchsatz in dieser Zeit ebenfalls um ein Viertel reduzieren, sodass eine Übertragung von Inhalten in 4K-Auflösung wohl kaum noch möglich sein dürfte.

    Nur bei Sky in Deutschland hieß es, dass aktuell keine Änderung der Bitrate geplant sei. Man gehe im Streamingangebot bereits "sehr verantwortungsvoll" mit der Bandbreite um. Kunden von Sky Ticket erhalten Streams seit Februar 2020 maximal in Full-HD-Auflösung. Dagegen gibt es 4K-Inhalte für diese Kundengruppe generell nicht.

    Für Kunden, die sich gerade erst einen schönen neuen OLED-4k-TV Bildschirm gekauft haben dürfte diese Botschaft nicht besonders gut ankommen, denn im regulären Fernsehangebot ist noch lange nicht mit höheren Bildqualität in Europa zu rechnen. Nur der Anschluss an moderne Glasfaserleitungen kann die Internetübertragung drastisch erhöhen und auch den Heimkinogenuss über VoD-Dienste (Video on Demand) zum Genuss machen. Mit Videoübertragung per Kupferdraht stößt man dagegen schnell an Grenzen.



    Nun bleibt nur der Kauf von Ultra-HD-Discs übrig, als Alternative für höchstmögliche Bildqualität bei übergroßen Flachbildschirmen im Heimkino-Bereich. Dazu werden aber spezielle Abspielgeräte benötigt. Allerdings können auch einige hochwertige Blu-ray-Player das übliche 2K-Bild von der Blu-ray Disk auf nahezu 4K-Qualität upscalen, vorausgesetzt das TV-Gerät ist ebenfalls für den Ultra-HD-Empfang vorbereitet.

    Kinogängern waren solche feinen Unterschiede bisher ziemlich gleichgültig. Manche hatten sogar auf das Fernsehgerät zu Hause total verzichtet. Doch seit der Corona-Krise sind alle Kinos geschlossen und ganz ohne Entertainment ständig zu Hause bleiben zu müssen, ist für viele eine Qual.



    Genauso sehen dies die Streamingdienste wie z.B. Netflix und kaufen deshalb von den großen Filmgesellschaften alles Mögliche ab, was derzeit keinen Kinostart bekommen kann, denn Verlegungen in den Herbst sind nicht immer ganz einfach, da die Starttermine für andere Filme bereits lange im Voraus festliegen.

    Auch Filmmessen wie die CineEurope, die ursprünglich vom 22. bis 25 Juni 2020 im CCIB in Barcelona stattfindenden sollte, hat das Event nach derzeitigem Stand auf den 3. bis 6. August 2020 verschoben. Doch die neue Terminierung der CineEurope würde mit der Filmmesse Köln kollidieren, eines der kleineren Gegenstücke zur CineEurope in Deutschland, das vom 4. bis 6. August 2020 im Kölner Cinedom stattfinden soll.

    Die Verringerung der Streaming-Bitrate scheint derzeit sogar eines der kleinsten Probleme zu sein. Für zahlende Kunden, denen ein saftiger Aufpreis nichts ausmacht, bieten Netflix und Amazon weiterhin Inhalte auch in 4K-Auflösung an.

    Ebenso hat Amazon damit begonnen, die Datenrate bei seinem Videostreamingdienst Prime Video zu verringern, um so weniger Datenmengen übertragen zu müssen. Das Ausmaß der Drosselung bei jedem einzelnen Nutzer hängt unter anderem davon ab, welche Art von Gerät sie nutzten, wie gerade ihr Netz ausgelastet sei und für welchen Tarif sie bereit sind zu zahlen. Wer HD-Auflösung wünscht, muss mehr bezahlen. Noch teurer wird es, wenn die Inhalte in 4K-Auflösung vorliegen sollen.



    Sogar Disney startete seinen neuen Streamingdienst »Disney+« am gestrigen 24. März 2020 in Deutschland mit verringerter Birate. Die angebotenen Inhalte können im Gegensatz zur Konkurrenz sogar nicht einmal vorab begutachtet werden, ohne einen Vertrag abzuschließen. Allerdings kann den Dienst eine Woche lang kostenlos ausprobiert werden. Der Preis für das Monatsabonnement beträgt 7 Euro, für 70 Euro gibt es ein Jahresabo. Ganz aktuelle Titel sollen aber nicht im Angebot sein.

    Netflix kontert dagegen mit brandaktuellen Titeln, die eigentlich dieser Tage in den Kinos anlaufen sollten. Dazu gehört das Eingangs erwähnte "The Lovebirds", das man Paramount abgekauft hat.

    Hier der Trailer:



    Die US-Komödie von Michael Showalter mit Kumail Nanjiani, Issa Rae und Anna Camp handelt von einem jungen Paar, das in einen bizarren und auch unfreiwillig komischen Krimi verwickelt wird. Um ihre Namen reinzuwaschen und den Fall zu lösen, müssen sie herausfinden, wie sie und ihre Beziehung die Nacht überleben können.


    Für Cineasten haben wir jedoch eine weniger gute Nachricht. Zahlreiche Arthouse Produktionen, deren Kinostart geplant war, werden wohl gar nicht mehr ins Kino kommen und leider meist auch nicht bei den Streamingdiensten landen. Somit bleibt nur das Warten auf eine DVD Ausgabe.

    Dazu gehört „Le milieu de l’horizon“ von Delphine Lehericey, der diesjährigen Gewinner des Schweizer Filmpreises (bester Spielfilm und Drehbuchpreis für Joanne Giger), der seine Premiere auf dem Internationalen Filmfestival in Rotterdam feierte.

    Hier der Trailer:



    Das Drama, eine Koproduktion der Länder Schweiz & Belgien, mit Laetitia Casta, Clémence Poésy und Patrick Descamps spielt im Sommer 1976. Europa befindet sich in einer unerbittlichen Hitzewelle und einer der schlimmsten Dürren seiner Geschichte. Auf dem Bauernhof seiner Eltern verbringt der junge Gus seine Ferien mit Comicbüchern, hilft seinem Vater und freundet sich mit Mado, dem wilden Kind aus dem Dorf, an. Aber langsam beginnt sein friedliches und vertrautes Universum unter der Hitze zu brechen...


    Angesichts der Coronakrise soll die Vergabe des Preises, zu dem auch als Doppel-Gewinner der Dokumentarfilm „Immer und ewig“ von Fanny Bräuning gehört, erst im August auf dem Filmfestival von Locarno stattfinden.



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    Die von Kulturstaatsministerin Monika Grütters angebotene Hilfe kommt leider nicht überall an.



    Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat die am Montag, den 23. März 2020, von der Bundesregierung beschlossenen Hilfspakete zur Bewältigung der Corona-Pandemie als "Rettungsschirm für den Kultur-, Kreativ- und Medienbereich" bewertet.

    "Wir kennen die Nöte, wir wissen um die Verzweiflung", heißt es seitens der BKM dazu in einer Pressemitteilung. "Gerade der Kulturbereich ist durch einen hohen Anteil Selbstständiger gekennzeichnet, die jetzt existenzielle Probleme haben. Deshalb freue ich mich, sagen zu können: Die Hilfe kommt - so schnell und so unbürokratisch wie möglich! Ich danke dem Wirtschafts-, dem Finanz- und dem Arbeitsminister sehr herzlich dafür, dass sie die von uns eingebrachten Anliegen und Interessen der Künstlerinnen und Künstler, der Kreativ- und Medienlandschaft mit in den Blick genommen haben. Das zeigt: Die Bundesregierung insgesamt ist sich des einzigartigen Stellenwerts unserer Kultur-, Kreativ- und Medienlandschaft bewusst."




    Es besteht zwar kaum ein Zweifel, dass das Hilfspaket tatsächlich vielen im Kultur-, Kreativ- und Medienbereich Tätigen zugute kommen wird. Wenn man jedoch dem Bundesverband Schauspiel (BFFS) folgt, der gerade erst darlegte, dass Schauspieler*innen eben nicht zu den Solo-Selbständigen zählen, die ausdrücklich im Hilfspaket erwähnt wurden, so kommen bei vielen doch arge Zweifel auf, wie es in der Corona-Krise und danach mit ihnen weitergehen soll.

    Zwar flankiert die BKM die Maßnahmen der Bundesregierung mit speziell auf die Kulturbelange zugeschnittenen Unterstützungen in ihrem Zuständigkeitsbereich. So soll z.B. auf Rückforderungen von Fördermitteln "so weit wie möglich" verzichtet werden, sollten Veranstaltungen oder Projekte aufgrund der Pandemie nicht umgesetzt werden können. Zudem sollen die Instrumente des Kulturetats - und dabei insbesondere die bestehenden Förderprogramme - mit Blick auf die aktuellen Bedürfnisse "angepasst und geschärft" werden. Ergänzend verweist die Kulturstaatsministerin auch darauf, dass Betroffene im Falle von Einkommenseinbußen bei der Künstlersozialkasse und bei den Finanzämtern die Senkung ihrer Beiträge oder Steuervorauszahlungen beantragen könnten; außerdem seien Stundungen möglich.



    Doch seit gestern gilt ein von Ver.di ausgehandelter Tarifvertrag zur Kurzarbeit, und dieser wirft auf allen Seiten neue Fragen auf, schreibt Crew United.

    Es ist nämlich immer noch unklar, ob Schauspieler nun arbeiten dürfen oder nicht, und wer ihre Ausfälle zahlt. Deshalb fordert seit gestern hier auf change.org eine Petition ein einheitliches Verbot von Dreharbeiten für fiktionale Kino- und TV-Produktionen. Absender sind Produzentenverband und acht weitere Berufsverbände und Organisationen.

    Dabei ist ein Verbot von Dreharbeiten ziemlich eindeutig definiert, wie das Kreisverwaltungsreferat (KVR) München auf Anfrage des Bundesverband Herstellungs- und Produktionsleitung (HBU) in der Film- und Fernsehwirtschaft im Folgenden darlegt:

    „Mit Blick auf die Intention der Allgemeinverfügung ist es unerheblich, ob die Drehaufnahmen auf öffentlichem Verkehrsgrund oder auf Privatgrund stattfinden. (…) Entsprechend sehen wir auch die Durchführung von Drehaufnahmen auf Privatgrund im Freien sowie die Durchführung von reinen Innendrehs bis zum 19. April 2020 nach Maßgabe der Allgemeinverfügung als nicht erlaubt und nicht erlaubnisfähig an. Es würde explizit dem Sinn der Allgemeinverfügung entgegenlaufen, (gewerbliche) Aktivitäten vom öffentlichen Grund auf Privatgrund bzw. Indoor zu verlegen. Zudem ist aus Sicht des Infektionsschutzgesetzes zu beachten, dass die Gefahr einer Verbreitung des Virus in geschlossenen Räumen viel höher ist als im Freien.“


    Eigentlich ziehen wir nicht gerne Vergleiche, doch in diesem Fall haben auch andere Gewerke vergeblich versucht, Auswege aus der Arbeitslosigkeit, durch Annoncen im privaten Bereich zu finden und sind dabei inzwischen schon von der Polizei belangt worden. Gemeint sind arbeitslos gewordene Friseure und Friseurinnen sowie Fußpfleger*innen, die ihr gelerntes Handwerk derzeit ebenfalls nicht privat ausüben dürfen. Das gleiche gilt auch für Putzfrauen im häuslichen Bereich.

    Schlimmer noch dürfte es Kinobetreiber treffen. Sie können zwar ihre Angestellten in die Kurzarbeit schicken, doch wer zahlt die Einnahmeausfälle? Wie soll es mit den Mieten weitergehen? Überbrückungsgelder können wahrscheinlich nie wieder eingespielt werden, denn vor allem den kleinen Independent Kinobetreibern ging es nie besonders gut.

    Besonders schlimm ist es auch für die Filme, die gerade gestartet wurden und zum Teil nur einen Tag oder eine Woche im Kino zu sehen waren. Für den Verleih sind die Herausbringungskosten verloren. Ein zweites Mal könne man die kaum im selben Umfang investieren.



    Aus diesem Grund hat der Vorstand des Verbandes der Agenturen für Film, Fernsehen und Theater (VdA), deren Mitglieder oft auch die Pressearbeit für die Verleiher übernehmen, Kulturstaatsministern Monika Grütters eindringlich um die Unterstützung von Künstleragenturen gebeten.

    Hintergrund sind große Existenzsorgen der Künstleragenturen, die als kleine Unternehmen und Solo-Selbstständige erhebliche Ausfälle fürchten müssen.

    "Die aktuell stark geforderten Künstleragenturen sind von den Einnahmen ihrer Klientinnen und Klienten abhängig. Diese Einnahmen fehlen, u.a. durch Absagen von Theateraufführungen oder die Einstellung von Dreharbeiten, auf unabsehbare Zeit", so Ulla Skoglund, Vorsitzende des Vorstands des VdA.


    Hier das Schreiben des VdA im Wortlaut.

    Der 1998 von 16 Künstleragenturen in Berlin gegründete Verband ist außerordentliches Mitglied der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO) und hat 65 Mitglieder, die mehr als 3.100 Schauspieler*innen, Regisseur*innen, Autor*innen und weitere Gewerke repräsentieren.



    Christine Berg: "Wir müssen alle an einem Strang ziehen"

    Christine Berg, Vorstandsvorsitzende des HDF Kino e.V., plädiert in einem exklusiven Statement für Blickpunkt:Film u.a. für die Umwidmung des Zukunftsprogramms Kino in einen Soforthilfefonds.

    Man ist beim Kinoverband zwar erleichtert, dass die Politik bereits zahlreiche Maßnahmen zur Unterstützung der Kino- und vieler anderer Branchen in die Wege geleitet hat. Dazu gehören z.B. die Möglichkeiten zur Beschaffung zinsloser liquider Mittel über die KfW, die Lohnkostenerstattung über das Kurzarbeitergeld und die Beantragung von Steuerstundungen.

    Doch konkret erhofft sich der Verband an einigen Stellen noch Ausweitungen und Ergänzungen, wie die schnelle, eindeutige Klärung von Entschädigungsansprüchen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes, Lösungen für unsere zahlreichen Minijobber, die häufig auf ihre Kinojobs angewiesen sind, sowie auch die Übernahme von Mietzuschüssen. Zusätzlich machen wir uns für eine Umwidmung des Zukunftsprogramms Kino in einen Soforthilfefonds stark.

    Glücklicherweise ist die Filmförderungsanstalt (FFA) Forderungen des HDF nach akuter Unterstützung der Kinos durch die Stundung von Darlehen und Abgaben nachgekommen. Auch die GEMA hat eine Stundung aller Zahlung zugesagt. Aber nur wenn alle an einem Strang ziehen und sich gegenseitig unterstützen, kann diese existenzielle Krise überstanden werden.

    Eine ausführliche Darstellung der laut HDF notwendigen Maßnahmen finden Sie hier.

    Als erster Länderförderer hat daraufhin die Film- und Medienstiftung NRW eine konkrete Soforthilfemaßnahme für die von den Schutzmaßnahmen gegen die Coronavirus-Ausbreitung betroffenen Kinos verkündet. Die in Abstimmung mit dem Land entwickelte Maßnahme, soll eine unbürokratische und unmittelbar greifende Liquiditätshilfe gewährleisten.

    "Alle Kinos, die mit dem Kinoprogrammpreis NRW 2019 für ein anspruchsvolles und vielfältiges Filmprogramm ausgezeichnet wurden, erhalten eine nachträgliche Aufstockung der Prämien in Höhe von 5.000 Euro", so Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW. "Die Kino-Soforthilfe ist ein Anfang. Darüber hinaus prüfen wir derzeit unter Hochdruck weitere Maßnahmen zur Unterstützung der Kinotheater wie der gesamten Branche."


    Bund steckt 50 Milliarden Euro in Soforthilfen für KMUs und Selbstständige.

    Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier brachten am 23. März 2020 im Zuge der Corona-Krise ein Soforthilfepaket auf den Weg, das sich speziell an kleinere und mittelständische Unternehmen, aber auch an Selbstständige richtet. Die Maßnahmen sollen ein Volumen von bis zu 50 Milliarden Euro haben.

    "Wir gehen in die Vollen, um auch den Kleinstunternehmen und Solo-Selbständigen unter die Arme zu greifen", sagte Olaf Scholz, und versprach "jetzt schnell und unbürokratisch Soforthilfe" aus Bundesmitteln. Scholz machte dabei klar, dass es hier nicht um bereits häufig kritische hinterfragte Förderkredite gehe: "Ganz wichtig ist mir: Wir geben einen Zuschuss, es geht nicht um einen Kredit. Es muss also nichts zurückgezahlt werden. Damit erreichen wir die, die unsere Unterstützung jetzt dringend brauchen."

    Auch Peter Altmaier versprach, "niemanden allein" lassen zu wollen: "Es darf und wird hier keine Solidaritäts-Lücke geben. Deshalb schnüren wir ein zusätzliches umfassendes Paket im Umfang von bis zu 50 Milliarden Euro für Solo-Selbständige und Kleinstunternehmen auch mit direkten Zuschüssen, die nicht zurückgezahlt werden müssen." Daneben helfe man der Wirtschaft mit einem "Wirtschaftsstabilisierungsfonds".




    BVR und AG DOK unterbreiten Hilfskonzept für Kulturschaffende.

    Angesichts einer "völlig neuen Situation", die "existenzbedrohend für die meisten Kulturschaffenden" sei, haben der Bundesverband Regie (BVR) und die AG DOK in einem Schreiben an Kulturstaatsministerin Monika Grütters, Arbeitsminister Hubertus Heil und Finanzminister Olaf Scholz sowie weitere Bundespolitiker gemeinsame Vorschläge zur Unterstützung von Solo-Selbständigen und Kleinunternehmern im Kultur- und Medienbereich formuliert. Das Schreiben wird auch vom VDD, dem BVK, dem BFS, dem VSK, der Bundesvereinigung Maskenbild und dem Composers Club unterstützt. Darin heißt es wörtlich:

    "Wie Sie wissen, werden nicht nur alle Veranstaltungen, Konzerte, Aufführung und dergleichen abgesagt, sondern auch alle Dreharbeiten. Während viele Veranstalter und Firmen konkrete Hilfen in Aussicht gestellt bekommen haben, stehen Tausende von Künstlern auf der Straße. Wir begrüßen daher die aktuellen Signale der Politik, dass sie zur Soforthilfe auch für Solo-Selbständige und Kleinunternehmen bereit ist, und machen an dieser Stelle nochmals nachdrücklich darauf aufmerksam, dass diese Hilfen zwingend auch Sondermittel für den Kultur- und Medienbereich mit einschließen müssen. Im Kultur- und Medienbereich gibt es zudem vorhandene, effiziente Strukturen, die Sondermittel ggf. schnell und zuverlässig verteilen könnten, wie z. B. die Verwertungsgesellschaften."


    Die von BVR und AG DOK erarbeitete Lösung sieht die Künstlersozialkasse in einer zentralen Rolle, denn dort seien nicht nur "alle relevanten Künstler vertreten" sondern diese hätten dort ihr erwartetes Jahreseinkommen angemeldet.

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    Auf der Website der BKM sind Unterstützungsmaßnahmen der Bundesregierung zusammengefasst, die auch den Kultur-, Medien- und Kreativbereich erfassen.

    Quellen: Jelly Press | BKM | AG DOK | BVR | Crew United | Ver.di | HDF | Blickpunkt:Film



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